{"id":2247,"date":"2018-03-30T05:52:09","date_gmt":"2018-03-30T05:52:09","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=2247"},"modified":"2018-03-30T05:52:09","modified_gmt":"2018-03-30T05:52:09","slug":"diskussionsabend-in-lauenburg-vielfalt-als-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/03\/30\/diskussionsabend-in-lauenburg-vielfalt-als-chance\/","title":{"rendered":"Diskussionsabend in Lauenburg: Vielfalt als Chance"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lauenburg (pm).<\/strong> Vielfalt als Chance \u2013 unter dieser \u00dcberschrift hatten die SPD-Lauenburg und die \u00f6rtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer zu einem \u00f6ffentlichen Diskussionsabend ins Mosaik Lauenburg eingeladen. Als Gastreferentin war Serpil Midyatli, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, eingeladen.<\/p>\n<p>Heide Harris, 1. stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Lauenburg und Vorsitzende der ASF im Herzogtum Lauenburg er\u00f6ffnete den Abend mit einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung und machte deutlich: \u201eDas Thema des Abends und die Frage, welchen Umgang wir uns miteinander w\u00fcnschen, sind eng miteinander verbunden.\u201c<\/p>\n<p>Nina Scheer: \u201eEine pluralistische Gesellschaft lebt von der Vielfalt an Ansichten und Perspektiven. Daran kann eine Gesellschaft wachsen und sich fortentwickeln \u2013 eben darin liegen Chancen. Insofern kommt es darauf an, Diskriminierungen nicht zu bagatellisieren, die sich etwa leicht \u00fcber Sprache festsetzen.\u201c Wenn das Wort &#8218;Opfer&#8216; als Schimpfwort verwendet werde, sei eine wertebewusste Gesellschaft gefragt, dies nicht unwidersprochen zu lassen.<\/p>\n<p>Serpil Midyatli machte in ihrem Impulsvortrag deutlich, dass es eine kontinuierliche Aufgabe in alle Gesellschaftsbereiche hinein sei, Vielfalt als Chance zu begreifen. Dies betreffe etwa die Vielfalt der Geschlechter, der sexuellen Identit\u00e4ten, der Generationen oder auch der Herkunftsl\u00e4nder. Serpil Midyatli: \u201eIn der Wirtschaft ist es schon angekommen, dass gemischte Teams erfolgreicher sind. Sie sind kreativer und produktiver. In der Politik erleben wir aber beispielsweise gerade einen R\u00fcckschritt. So ist der Anteil der Frauen im Bundestag und Landtag Schleswig-Holstein so niedrig wie seit vielen Jahren nicht mehr und weit davon entfernt, die gesellschaftliche Wirklichkeit abzubilden.\u201c Zudem gelte es zu differenzieren, wo Herausforderungen und Missst\u00e4nde ihren Ursprung haben. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Fragen der Integration, wie der Zugang zu Sprachkursen, seien keine neuen Fragen gewesen, als diese Themen durch die gestiegenen Fl\u00fcchtlingszahlen 2015 in den Fokus r\u00fcckten. Daher appellierte Midyatli: \u201eWir m\u00fcssen uns politisch und gesellschaftlich auf den Weg machen, damit keine Au\u00dfenseiter entstehen.\u201c<\/p>\n<p>Viele der interessierten Besucherinnen und Besucher brachten sich mit Wortbeitr\u00e4gen ein und berichteten von ihren Erfahrungen. In der regen Diskussion war man sich einig: Diskriminierung und Ausgrenzung k\u00f6nnen nur durch eine aktive Gesellschaft bek\u00e4mpft werden &#8211; von der Familie, \u00fcber die Schule bis zum Arbeitsplatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lauenburg (pm). Vielfalt als Chance \u2013 unter dieser \u00dcberschrift hatten die SPD-Lauenburg und die \u00f6rtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer zu einem \u00f6ffentlichen Diskussionsabend ins Mosaik Lauenburg eingeladen. Als Gastreferentin war Serpil Midyatli, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, eingeladen. 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