{"id":22147,"date":"2020-04-06T16:22:16","date_gmt":"2020-04-06T15:22:16","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=22147"},"modified":"2020-04-08T08:05:35","modified_gmt":"2020-04-08T07:05:35","slug":"fuer-covid-19-geruestet-drk-stellt-infektions-krankentransportwagen-in-dienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/04\/06\/fuer-covid-19-geruestet-drk-stellt-infektions-krankentransportwagen-in-dienst\/","title":{"rendered":"F\u00fcr CoVid-19 ger\u00fcstet: DRK stellt Infektions-Krankentransportwagen in Dienst"},"content":{"rendered":"<p><strong>B\u00fcchen (pm).<\/strong> Am heutigen Montag (6. April) stellte der DRK-Kreisverband offiziell ein Sonderfahrzeug f\u00fcr CoVid-19 Patienten in den Dienst. Relativ zentral von der Rettungswache in B\u00fcchen aus soll der Infektions-Krankentransportwagen (I-KTW) nun von Montag bis Sonntag zwischen 10 bis 20 Uhr Patienten transportieren bei denen ein dringender CoVid-19-Verdacht besteht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22150\" aria-describedby=\"caption-attachment-22150\" style=\"width: 287px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/I-KTW-hoch.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-22150\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/I-KTW-hoch-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/I-KTW-hoch-200x300.jpg 200w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/I-KTW-hoch-280x420.jpg 280w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/I-KTW-hoch.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22150\" class=\"wp-caption-text\">Der I-KTW von innen. Foto: Anders<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der I-KTW ist ein abger\u00fcsteter\u00a0 Rettungswagen, also mit weniger Ausr\u00fcstung, das nach einem Transport zu desinfizieren ist. Der Wagen werde, soweit es geht, ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Transport f\u00fcr Patienten, die positiv auf CoVid-19 getestet wurden, freigehalten. Das entsprechende Personal, dass f\u00fcr den I-KTW zugeordnet ist, habe sich f\u00fcr diese Eins\u00e4tze freiwillig gemeldet. Nach ausgestandener Corona-Krise soll der I-KTW wieder zu einem vollwertigen Rettungswagen zur\u00fcckgebaut werden.<\/p>\n<p>Auch personell habe sich der DRK-Kreisverband neu organisiert und schon vor Wochen neue Dienstpl\u00e4ne erstellt. &#8222;Das Ziel sind wenige Teamwechsel, um m\u00f6glichst wenige Gruppeninfektionen zu haben&#8220;, erkl\u00e4rt DRK-Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Timmermanns. In einem zweiten Schritt wurden Fahrzeuge auseinander gezogen und auf die Rettungswachen im Kreis verteilt. Die Wache in B\u00fcchen, wo nun der I-KTW stationiert ist, stehe stellvertretend f\u00fcr diese Wachen, die nun auch alle mit einer eigenen IT ausgestattet sind.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben in den letzten Wochen, teils Monaten, viel getan&#8220;, zieht Timmermanns eine Zwischenbilanz innerhalb der aktuellen Corona-Krise. So habe man angefangen sich gemeinsam mit dem DRK-Krankenhaus M\u00f6lln-Ratzeburg, Ameos Ratzeburg und dem Johanniter Krankenhaus Geesthacht abzusprechen und gemeinsam zu koordinieren. Dies gelte unter anderem auch in der Beschaffung von Materialien wie der pers\u00f6nlichen Schutzausr\u00fcstung (PSA), insbesondere Desinfektionsmittel, Masken und Schutzkittel. Timmermanns: &#8222;Wir haben Probleme Material zu bekommen. Unsere normalen Beschaffungswege sind tot. Wir haben mittlerweile Mitarbeiter abgestellt, die nichts anderes machen, als zu versuchen, Material zu bekommen.&#8220; Dies h\u00f6rt sich zur Zeit eher abenteuerlich an. So m\u00fcssten sich die DRK-Mitarbeiter beispielweise m\u00fchen Scheinzertifikate von Produktf\u00e4lschern zu entlarven. &#8222;Was da teilweise angeboten wird, ist eine Frechheit\u201c, \u00e4rgert sich Timmermanns. Das Material stamme vorwiegend aus Asien, das \u00fcber viele in Europa neugegr\u00fcndete Unternehmen feilgeboten werde.\u00a0 Zudem habe man mit \u00fcberh\u00f6hten Preisen zu k\u00e4mpfen. Kostete vor der Krise Liter Desinfektionsmittel vier bis f\u00fcnf Euro, seien jetzt mit 50 bis 60 Euro pro Liter zu rechnen. Da hier wie auch woanders gilt, dass die Abnahme gr\u00f6\u00dferer Mengen bessere Preise ergibt, sei ein Grund mehr sich mit DRK-Krankenhaus M\u00f6lln-Ratzeburg, Ameos Ratzeburg und dem Johanniter Krankenhaus Geesthacht zu koordinieren. Und auch auf Landesebene versuche man bereits die Bedarfe zu b\u00fcndeln.<\/p>\n<p>&#8222;Mit Masken sind wir aktuell gut aufgestellt&#8220;, sagt Peter Timmermanns. Der aktuelle Bedarf liege bei rund 300 Kitteln und Masken pro Woche. Gerade vergangene Woche traf eine Lieferung von 10.000 Mund-Nasenschutz-Masken sowie 1.000 Liter Desinfektionsmittel ein. Alle Materialien bef\u00e4nden sich in bewachten Lagerr\u00e4umen. &#8222;Der Bedarf wird noch steigen&#8220;, ist sich Timmermanns sicher, der zum Abschluss allen seinen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern eine &#8222;tolle Einsatzbereitsschaft und hohe Motivation&#8220; attestiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fcchen (pm). Am heutigen Montag (6. April) stellte der DRK-Kreisverband offiziell ein Sonderfahrzeug f\u00fcr CoVid-19 Patienten in den Dienst. Relativ zentral von der Rettungswache in B\u00fcchen aus soll der Infektions-Krankentransportwagen (I-KTW) nun von Montag bis Sonntag zwischen 10 bis 20 Uhr Patienten transportieren bei denen ein dringender CoVid-19-Verdacht besteht. 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