{"id":21792,"date":"2020-03-24T07:15:36","date_gmt":"2020-03-24T06:15:36","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=21792"},"modified":"2020-03-25T10:51:12","modified_gmt":"2020-03-25T09:51:12","slug":"woelfe-im-bereich-gudow-fotofalle-auf-der-gruenbuecke-schnappte-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/03\/24\/woelfe-im-bereich-gudow-fotofalle-auf-der-gruenbuecke-schnappte-zu\/","title":{"rendered":"W\u00f6lfe im Bereich Gudow? Fotofalle auf der Gr\u00fcnb\u00fccke schnappte zu"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gudow (pm).<\/strong> W\u00f6lfe sind die bisher seltensten Wildtiere auf der ansonsten sehr erfolgreich angenommenen Gr\u00fcnbr\u00fccke bei Gudow im Kreis Herzogtum Lauenburg. Rot- und Damwild, Rehe und Wildschweine sind neben F\u00fcchsen, Hasen und Marderhunden die h\u00e4ufigsten Arten auf der Querungshilfe.<\/p>\n<p>Nun hat die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Wildkamera tats\u00e4chlich wieder W\u00f6lfe aufgenommen hat: Im Rahmen des vom Landesbetrieb Stra\u00dfenbau und Verkehr Schleswig-Holstein finanzierten und von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein organisierten Wildtiermonitorings auf den Gr\u00fcnbr\u00fccken des Landes sind kurz hintereinander gleich zwei Fotos auf der Gr\u00fcnbr\u00fccke \u00fcber die A 24 mit einer Fotofalle geschossen worden. \u201eAuch wenn die Bildqualit\u00e4t laut Experten nicht f\u00fcr einen eindeutigen Nachweis, einen so genannten \u201eC1-Nachweis\u201c ausreicht, halten wir es f\u00fcr gut m\u00f6glich, dass es sich um zwei W\u00f6lfe handelt\u201c, erkl\u00e4rt der Leiter des Monitorings, Dr. Bj\u00f6rn Schulz, von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.<\/p>\n<p>\u201eWenn wir mit der Diagnose Wolf richtig liegen, bleibt unklar, ob es sich um zwei gemeinsam wandernde erwachsene Tiere handelt, ob die Mecklenburgischen Jungw\u00f6lfe einen Ausflug unternommen haben oder ob es sich sogar um Ansiedlungsversuche eines P\u00e4rchen handelt\u201c, sagt Schulz. Sollten weitere Verdachtsfotos von W\u00f6lfen existieren, wird um Meldung unter der Landeswolfshotline 0174 6330335 oder per mail an den Koordinator der Wolfsbetreuung Schleswig-Holstein jens.matzen@gmx.de gebeten.<\/p>\n<p>Das Monitoring der Querungshilfen, also die wissenschaftliche \u00dcberwachung wie sie angenommen werden, liegt von 2019 bis 2023 auf allen f\u00fcnf Gr\u00fcnbr\u00fccken des Landes in den H\u00e4nden der Stiftung Naturschutz. Neben den gro\u00dfen S\u00e4ugetieren werden aber auch kleine S\u00e4ugetiere sowie Heuschrecken, Laufk\u00e4fer und die Vegetation untersucht. Mit Hilfe dieser Erfassungen kann abgesch\u00e4tzt werden, ob die Querungshilfen ihrem Ziel gerecht werden, n\u00e4mlich allen von der Zerschneidung ihrer Lebensr\u00e4ume durch Autobahnen betroffenen Arten die sichere \u00dcberquerung der Autobahn zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gudow (pm). 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