{"id":21160,"date":"2020-02-28T07:41:09","date_gmt":"2020-02-28T06:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=21160"},"modified":"2020-02-28T09:41:19","modified_gmt":"2020-02-28T08:41:19","slug":"kreis-herzogtum-lauenburg-aok-zahlte-rund-201-000-euro-in-2019-fuer-mutterschaftsgeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/02\/28\/kreis-herzogtum-lauenburg-aok-zahlte-rund-201-000-euro-in-2019-fuer-mutterschaftsgeld\/","title":{"rendered":"Kreis Herzogtum Lauenburg: AOK zahlte rund 201.000 Euro in 2019 f\u00fcr Mutterschaftsgeld"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Im Kreis Herzogtum Lauenburg betrugen die Ausgaben f\u00fcr Mutterschaftsgeld im vergangenen Jahr rund 201.000 Euro. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Danach wurde die Leistung in 2019 allein f\u00fcr AOK-Mitglieder im Kreis Herzogtum Lauenburg in 141 F\u00e4llen gezahlt. In 2015 waren es noch 127 F\u00e4lle. \u201eMutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Entgeltersatzleistung w\u00e4hrend der Schutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Fr\u00fchgeburten verl\u00e4ngert sich das Mutterschaftsgeld von acht auf zw\u00f6lf Wochen ab dem Entbindungstag\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.<\/p>\n<p>Einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben werdende M\u00fctter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind. Das Mutterschaftsgeld betr\u00e4gt maximal 13 Euro pro Kalendertag. \u00dcbersteigt das durchschnittliche Nettoarbeitsentgelt den Betrag von 13 Euro, wird die Differenz zum Nettoarbeitsentgelt vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt, so dass das bisherige monatliche Einkommen vollst\u00e4ndig ersetzt wird.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus \u00fcbernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten f\u00fcr die \u00e4rztliche Betreuung, Vorsorgeuntersuchungen und die Leistungen einer Hebamme w\u00e4hrend und nach der Schwangerschaft. Kann der Haushalt wegen eines Klinikaufenthalts oder Beschwerden in der Schwangerschaft nicht weitergef\u00fchrt werden, zahlen die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Haushaltshilfe.<\/p>\n<p>Die AOK NordWest \u00fcbernimmt f\u00fcr ihre Versicherten au\u00dferdem Leistungen wie Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitungskurse und R\u00fcckbildungsgymnastik. Mit dem individuellen AOK-Gesundheitsbudget k\u00f6nnen die Versicherten noch weitere exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen. Erstattet werden zum Beispiel Kosten f\u00fcr die Hebammenrufbereitschaft zur Entbindung, Geburtsvorbereitungskurse f\u00fcr Partnerinnen und Partner, nicht verschreibungspflichtige und apothekenpflichtige Medikamente mit den Wirkstoffen Fols\u00e4ure, Eisen und Magnesium. Zu den Mehrleistungen geh\u00f6ren auch Untersuchungen wie 4-D- oder Farbdoppler-Ultraschall, B-Streptokokken-Tests, Feststellung der Antik\u00f6rper gegen Windpocken\/Ringelr\u00f6teln und Toxoplasmose- und Zytomegalie-Tests. Bezahlt werden daf\u00fcr innerhalb des AOK-Gesundheitsbudgets jeweils bis zu 80 Prozent der Kosten bis maximal 500 Euro im Jahr.<\/p>\n<p>Weitere Infos zum Thema Vorsorgeleistungen in der Schwangerschaft im Internet unter www.aok.de\/nw, Rubrik Leistungen &amp; Services.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). 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