{"id":20747,"date":"2020-02-11T10:52:31","date_gmt":"2020-02-11T09:52:31","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=20747"},"modified":"2020-02-11T10:52:31","modified_gmt":"2020-02-11T09:52:31","slug":"un-gerecht-was-soziale-ungleichheit-mit-unserer-gesellschaft-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/02\/11\/un-gerecht-was-soziale-ungleichheit-mit-unserer-gesellschaft-macht\/","title":{"rendered":"&#8218;un-gerecht &#8211; Was soziale Ungleichheit mit unserer Gesellschaft macht?!&#8216;"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Der Verein Miteinander leben setzt in seiner politischen Bildungsarbeit in diesem Jahr einen inhaltlichen Schwerpunkt auf das Thema &#8222;Soziale Ungleichheit&#8220;. Mit einem Diskurstag unter dem Titel &#8222;un-gerecht &#8211; Was soziale Ungleichheit mit unserer Gesellschaft macht?!&#8220; am Sonnabend, 28. M\u00e4rz 2020, 9.30 bis 17 Uhr in der Internationalen Begegnungsst\u00e4tte &#8222;Lohgeberei&#8220; M\u00f6lln soll dazu gestartet werden.<\/p>\n<p>Der soziale Frieden in einer Gesellschaft baut auf verschiedene Versprechen. Etwa dass alle Menschen am gesamtgesellschaftlichen Wohlstand teilhaben sollen und der Staat dieses bef\u00f6rdern muss. Dass die &#8222;sozial St\u00e4rkeren&#8220; den &#8222;sozial Schw\u00e4cheren&#8220; solidarisch zur Seite stehen. Dass Bildungschancen nicht von der sozialen Herkunft abh\u00e4ngig sein sollen. Dass Leistung sich lohnen wird. Dass Gesundheitsversorgung nicht unterscheiden darf. Dass gesunde Umweltbedingungen heute und auch f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen zu sichern sind. Dass Leben in der Stadt und auf dem Land gleicherma\u00dfen lebenswert und m\u00f6glich sein sollen. Und dass doch eigentlich der Mensch im Zentrum des staatlichen und auch des wirtschaftlichen Handeln stehen muss.<\/p>\n<p>Es sind weitreichende und auch gro\u00dfe Versprechungen, die sich im Grundgesetz, in vielen Gesetzen und auch in Parteiprogrammen wiederfinden. Doch &#8230; werden sie erf\u00fcllt? F\u00fcr alle, f\u00fcr viele oder gar nur f\u00fcr einige Wenige? Und werden diese Gerechtigkeitspostulate noch geglaubt von der Mehrheit des Bev\u00f6lkerung? Oder wachsen die Zweifel &#8230; dass Reichtum wie Armut steigen, Stadt und Land sich entfremden, Egoismus \u00fcber Solidarit\u00e4t geht, Teilhabe am Wohlstand eine Illusion ist und die Gesellschaft zunehmend als ungleich und auch ungerecht wahrgenommen wird? Gerade in einer Zeit, in der diese unterschiedliche Transformationsprozesse durchl\u00e4uft, die vieles neu ausrichten werden.<\/p>\n<p>Wie steht es um den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft? Dieser ganz grunds\u00e4tzlichen Frage m\u00f6chte der Verein Miteinander leben e.V. zusammen mit anderen Institutionen in diesem Jahr vertiefend nachgehen, als Schwerpunkt seiner politischen Bildungsarbeit. Begonnen werden soll dieses Themenjahr mit einem Diskurstag in der Internationalen Begegnungsst\u00e4tte &#8222;Lohgerberei&#8220; unter dem Titel &#8222;un-gerecht &#8211; Was soziale Ungleichheit mit unserer Gesellschaft macht?!&#8220;. Zwei Perspektiven werden hier leitend sein. Zum einen die soziale Fragestellungen im Sinne einer Antwortsuche, inwieweit unserer Gesellschaft schon von Ungleichheit durchzogen ist. Zu diesem Diskurs wird Inga Julia Reichelt von der University of Leeds referieren mit Blick auf Bildungswege und Arbeitsmarkt. Zum anderen sollen politische Implikationen behandelt werden. Wer bietet L\u00f6sungen, wer einfache Antworten und wer verspielt politischen Vertrauen? Diesen Diskurs wird Andreas Kemper vom Institut f\u00fcr Soziologie der Universit\u00e4t M\u00fcnster anleiten und insbesondere den Zusammenhang von sozialer Ungerechtigkeit und Populismus in den Blick nehmen.<\/p>\n<p>Den Einf\u00fchrungsdiskurs wird Dr. Ralf Stegner (MdL) halten, mit dem Ziel, viele Fragestellungen f\u00fcr die anschlie\u00dfenden Diskursrunden aufzuwerfen und mitzugeben. Der Diskurstag wird dabei in zwei Durchl\u00e4ufen strukturiert, so dass alle Teilnehmer*innen in beiden Perspektiven aktiv sein k\u00f6nnen. Dazu wird als Diskussionsraum ein gemeinsames Mittagessen sowie ein abschlie\u00dfendes Forum vorbereitet, aus dem Impulse f\u00fcr weitere Vortr\u00e4ge, Seminare oder Aktionen im Themenjahr &#8222;un-gerecht &#8220; gesammelt werden soll.<\/p>\n<p>Die Teilnahme am Diskurstag ist dank einer F\u00f6rderung durch die Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung (bpb) kostenfrei. Eine Anmeldung ist aber obligatorisch unter miteinander.leben@t-online.de oder 04541-206726. Die Teilnehmerzahl ist mit Blick auf die r\u00e4umliche Ausstattung begrenzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Der Verein Miteinander leben setzt in seiner politischen Bildungsarbeit in diesem Jahr einen inhaltlichen Schwerpunkt auf das Thema &#8222;Soziale Ungleichheit&#8220;. Mit einem Diskurstag unter dem Titel &#8222;un-gerecht &#8211; Was soziale Ungleichheit mit unserer Gesellschaft macht?!&#8220; am Sonnabend, 28. 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