{"id":20553,"date":"2020-02-02T10:00:26","date_gmt":"2020-02-02T09:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=20553"},"modified":"2020-02-03T08:59:23","modified_gmt":"2020-02-03T07:59:23","slug":"einsatzreicher-start-in-das-jahr-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/02\/02\/einsatzreicher-start-in-das-jahr-2020\/","title":{"rendered":"Einsatzreicher Start in das Jahr 2020"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Die Einsatzbilanz f\u00fcr den Januar l\u00e4sst auch f\u00fcr das Jahr 2020 nichts Gutes erwarten. Wie die Abschlussbilanz des Monats zeigt, wurde die Hilfe der ehrenamtlichen Helfer im Januar bereits 23 mal ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>So blicken alle schon \u2013 wie 2019 (hier startete das Jahr mit 21 Eins\u00e4tzen) &#8211; mit Sorge auf das Jahr, denn eigentlich hofften alle, dass die Einsatzzahlen in diesem Jahr weiter deutlich zur\u00fcckgehen. Gl\u00fccklicherweise stellten sich zumindest sieben der Alarmierungen im nachherein als Fehlalarme heraus. N\u00e4here Informationen hierzu auf der Homepage der FF M\u00f6lln unter www.feuerwehr-moelln.de . Mitglieder der Wehr nahmen zudem an den Jahreshauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehren aus Ratzeburg und Wittenburg sowie am Neujahrsempfang der Stadt M\u00f6lln und der M\u00f6llner CDU teil. Au\u00dferdem traf sich der Wehrvorstand, um \u00fcber aktuelle Themen zu beraten und die anstehende Jahreshauptversammlung vorzubereiten.<\/p>\n<p>Katja Siemers geh\u00f6rt seit 30 Jahren zum Spielmannszug der Wehr. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Spielmannszuges, die am 24. Januar stattfand, \u00fcberreichte M\u00f6llns Wehrf\u00fchrer Sven Stonies ihr die entsprechende Bandschnalle und dankte ihr zugleich f\u00fcr das langj\u00e4hrige Engagement.<\/p>\n<p>01.1. Nachdem die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke den letzten Tag des Jahres 2019 noch st\u00f6rungsfrei genie\u00dfen konnten, riefen die Funkmeldeempf\u00e4ngerempf\u00e4nger die Ehrenamtler um 0.15 Uhr bereits zum ersten Einsatz des Jahres 2020. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten 29 Kr\u00e4fte der Wehr zur Kerschensteiner Stra\u00dfe aus. Hier hatte die Brandmeldeanlage der Beruflichen Schulen einen Feueralarm ausgel\u00f6st. Schnell stellte sich die Meldung als Fehlalarm, der vermutlich durch Rauch von Feuerwerksk\u00f6rpern ausgel\u00f6st worden war, heraus.<\/p>\n<p>01.1. Um 1.27 Uhr wurden Kr\u00e4fte der Wehr erneut alarmiert. In diesem Fall galt es einen brennenden Papiercontainer in der Karlheinz-Goedtke-Stra\u00dfe abzul\u00f6schen. Nicht auszuschlie\u00dfen ist, dass das Feuer durch einen Feuerwerksk\u00f6rper verursacht wurde.<\/p>\n<p>02.1. Unbekannte Brandstifter sorgten in dieser Nacht f\u00fcr 2 Eins\u00e4tze der FFW M\u00f6lln. Um 0.06 Uhr wurden die Kameraden der M\u00f6llner Wehr zu einem brennenden M\u00fcllcontainer im Bereich der Feuergr\u00e4fenstra\u00dfe gerufen. Auf dem Weg dorthin entdeckten die ersten Kr\u00e4fte bereits etwa 250 m davor einen brennenden M\u00fcllbeh\u00e4lter in der Hauptstra\u00dfe und begannen mit den L\u00f6scharbeiten. Das zweite Fahrzeug der Wehr fuhr zum eigentlichen Brandort und f\u00fchrte dort entsprechende L\u00f6scharbeiten durch. Um 0.44 Uhr kehrten die Kr\u00e4fte ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck. Bleibt zu hoffen, dass die Brandstifter ermittelt werden und dann ihre gerechte Strafe erhalten.<\/p>\n<p>09.1. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Posener Stra\u00dfe nahmen in ihrer Wohnung einen unbekannten Geruch wahr und vermuteten einen Gasaustritt. Daraufhin baten sie um 12.45 Uhr die FF M\u00f6lln um Hilfe. Die durchgef\u00fchrten Messungen ergaben jedoch kein Ergebnis.<\/p>\n<p>10.1. Nachdem ein Passant im Kranichweg einen piependen Rauchwarnmelder wahrgenommen hatte, informierte er um 23.36 Uhr die Einsatzkr\u00e4fte. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehrkr\u00e4fte entdeckten Polizeibeamte auf einem benachbarten Grundst\u00fcck an der der Tilsiter Stra\u00dfe den Rauchwarnmelder in einer M\u00fclltonne und entfernten die Batterie. Somit brauchten die die 24 Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Wehr nicht mehr t\u00e4tig zu werden und kehrten ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck.<\/p>\n<p>13.1. Um dem Rettungsdienst Zutritt zu einem Haus am Birkhuhnweg zu verschaffen, wurden um 19.21 Uhr die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke alarmiert. Da sich die Mitglieder der Wehr anl\u00e4sslich eines \u00dcbungsabends gerade im Ger\u00e4tehaus befanden, konnten sie unverz\u00fcglich ausr\u00fccken. Nachdem der Bewohner vom Rettungsdienst versorgt worden war, wurde dieser noch mit einer Tragehilfe unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>14.1. Im Rahmen des L\u00f6schzug-Gefahrgut (LZG) r\u00fcckten M\u00f6llner Feuerwehrkr\u00e4fte mit dem Erkunderfahrzeug zur A 24 aus. Im Bereich der Abfahrt Hornbek war ein Lkw etwa 300 m vor der Abfahrt auf den Gr\u00fcnstreifen gekommen und umgest\u00fcrzt. Im leckgeschlagenen Kraftstofftank des Lkw befanden sich noch etwa 350 l Dieselkraftstoff. Dieser wurde durch die zust\u00e4ndigen Feuerwehren zun\u00e4chst mit einer Plane aufgefangen. Die Kr\u00e4fte des LZG pumpten dann den Dieselkraftstoff aus der Plane sowie aus dem Tank ab. Der Alarm hatte die M\u00f6llner Kr\u00e4fte um 7.38 Uhr erreicht.<\/p>\n<p>19.1. Anl\u00e4sslich einer Auff\u00fchrung des \u201eTheater Integrale\u201c (Kooperation der Schule Steinfeld und des Marion-D\u00f6nhoff-Gymnasiums) im Saal des Augustinums stellten Mitglieder der Wehr an diesem Tag sowie am 20. und am 22. Januar die angeforderten Sicherheitswachen.<\/p>\n<p>23.1. Nachdem auf dem Herd einer Wohnung in einem Haus an der Hauptstra\u00dfe Plastik gebrannt hatte, hatte ein Rauchwarnmelder ausgel\u00f6st. Dieser war zugleich mit einer Rauch-und W\u00e4rmeabzugsanlage im Treppenraum gekoppelt, so dass sich ein Dachfenster \u00f6ffnete. W\u00e4hrend von dem Herd keine Gefahr mehr ausging, lie\u00df sich das Fenster nicht schlie\u00dfen. Da ein Hausmeister nicht erreichbar war und die Abzugsanlage st\u00e4ndig piepte, riefen die Bewohner die Feuerwehr. So rissen um 0.09 Uhr die Funkmeldeempf\u00e4nger Kr\u00e4fte der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln aus dem Schlaf. Wenig sp\u00e4ter fanden sich 20 Blaur\u00f6cke am Ger\u00e4tehaus ein. Sie konnten das Fenster schlie\u00dfen und wenig sp\u00e4ter ihre Nachtruhe fortsetzen. Bleibt immer noch die Frage, ob die ehrenamtlichen Helfer, die alle im Berufsleben stehen und ihre Nachtruhe mehr als verdient haben, f\u00fcr solche Eins\u00e4tze heranzuziehen sind, denn es lag kein Notfall vor.<\/p>\n<p>23.1. Als in einem Haus an der Hansestra\u00dfe ein Mann nach einem Sturz nicht wieder aufstehen konnte, rief dessen Ehefrau um 12.20 Uhr im Ger\u00e4tehaus an und bat um Hilfe. Wenig sp\u00e4ter trafen zwei Kameraden am Ort des Geschehens ein und konnten dem Gest\u00fcrzten helfen. Weitere Ma\u00dfnahmen waren nicht erforderlich.<\/p>\n<p>24.1. Eine Seniorin und ihr Hund wurden gegen 17.10 Uhr in Ratzeburg beim \u00dcberqueren der B 208 von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt. Die Frau verstarb sp\u00e4ter in einer Klinik. Vor Ort erfolgte eine Betreuung durch einen Notfallseelsorger der FF M\u00f6lln.<\/p>\n<p>27.1. W\u00e4hrend eines \u00dcbungsdienstes wurde die Feuerwehr um 20.51 Uhr zur Alte Zirkuskoppel gerufen, um dort f\u00fcr Polizei und Rettungsdienst eine T\u00fcr zu \u00f6ffnen. Leider kam in diesem Fall jede Hilfe zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>28. 1. Als bemerkt wurde, dass an einem Fahrzeug im Herrenschlag die Fahrzeugbatterien hei\u00df wurden und es nach Batteries\u00e4ure roch, wurde die FF M\u00f6lln um Hilfe gebeten. Die um 20.26 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte kontrollierten die W\u00e4rmeentwicklung der Batterien und klemmten die inzwischen abgek\u00fchlten Batterien ab. Au\u00dferdem wurde eine geringe Menge an Batteries\u00e4ure mit Chemikalienbinder vom Boden aufgenommen. Weitere Ma\u00dfnahmen waren nicht erforderlich.<\/p>\n<p>29.1. Nachdem es im Bereich der Kreuzung der L 199 und der Dorfstra\u00dfe von Lankau zu einem Unfall gekommen und eine Fahrerin in ihrem Pkw eingeklemmt war, wurde um 14.22 Uhr auch die FF M\u00f6lln alarmiert. Da auch andere Feuerwehren zwischenzeitlich vor Ort waren und die Rettungsma\u00dfnahmen durchf\u00fchrten, war die Hilfe der M\u00f6llner Kr\u00e4fte nicht mehr erforderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). 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