{"id":18346,"date":"2019-10-22T05:38:57","date_gmt":"2019-10-22T03:38:57","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=18346"},"modified":"2019-10-22T09:43:15","modified_gmt":"2019-10-22T07:43:15","slug":"waldumbau-in-der-lohe-wird-fortgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/10\/22\/waldumbau-in-der-lohe-wird-fortgesetzt\/","title":{"rendered":"Waldumbau in der Lohe wird fortgesetzt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wentorf bei Hamburg (pm).<\/strong> Beim schrittweisen Umbau zum naturnahen Wald im Stiftungsland Lohe wird die n\u00e4chste Etappe in Angriff genommen. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein r\u00fcckt ab dem heutigen Dienstag, 22. Oktober, mit S\u00e4gen auf dem ehemaligen Standort\u00fcbungsplatz Wentorfer Lohe zwischen Hamburg und Sachsenwald an. Das Ziel: In verschiedenen Bereichen sollen die Nadelholzbest\u00e4nde durchforstet werden. Durch die Entnahme von Fichten, L\u00e4rchen und Douglasien bekommen die bereits vorhandenen Laubb\u00e4ume mehr Platz und Licht zum Wachsen.<\/p>\n<p>Damit wird langfristig die nat\u00fcrliche Entwicklung zu einem Naturwald mit standortgerechten Geh\u00f6lzen eingeleitet. Von der zehnt\u00e4gigen Durchforstung profitieren Eberesche, Hasel, Stieleiche, Hainbuche, Bergahorn und Schwarzerle. Sie k\u00f6nnen k\u00fcnftig unter dem aufgelichtetem Schirm der Nadelb\u00e4ume besser keimen. Reit- und Wanderwege k\u00f6nnen aus Sicherheitsgr\u00fcnden kurzfristig gesperrt werden.<\/p>\n<p>Gleichzeitig beugen die Waldexperten dem vermehrten Auftreten des Borkenk\u00e4fers vor, der sich in den plantagenartigen Nadelholzbest\u00e4nden der Lohe breit gemacht hat. Hier werden absterbende B\u00e4ume im Umfeld des Wegenetzes gef\u00e4llt, um Gefahren f\u00fcr Spazierg\u00e4nger auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Vor sechs Jahren hat die Stiftung Naturschutz zusammen mit den angrenzenden Gemeinden, interessierten B\u00fcrgern und Nutzern der Wentorfer Lohe ein Entwicklungskonzept zur k\u00fcnftigen Nutzung und naturschutzfachlichen Entwicklung des 237 Hektar gro\u00dfen ehemaligen Milit\u00e4rgel\u00e4ndes nach einj\u00e4hriger Diskussion verabschiedet. Thema war dabei auch die Entwicklung der rund 130 Hektar gro\u00dfen Waldfl\u00e4chen. Einig waren sich B\u00fcrger und Experten, dass auf dem Weg zu einem naturnahen Wald in der Lohe die standortfremden Nadelholzbest\u00e4nde zugunsten von Laubmischw\u00e4ldern verkleinert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Seit November 2011 ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Eigent\u00fcmerin der Lohe. Als Teil des so genannten Nationalen Naturerbes ist Areal von besonderer Bedeutung f\u00fcr den Naturschutz. Die Lohe ist im Ballungsraum Hamburg aber auch ein beliebtes Naherholungsgebiet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wentorf bei Hamburg (pm). Beim schrittweisen Umbau zum naturnahen Wald im Stiftungsland Lohe wird die n\u00e4chste Etappe in Angriff genommen. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein r\u00fcckt ab dem heutigen Dienstag, 22. Oktober, mit S\u00e4gen auf dem ehemaligen Standort\u00fcbungsplatz Wentorfer Lohe zwischen Hamburg und Sachsenwald an. Das Ziel: In verschiedenen Bereichen sollen die Nadelholzbest\u00e4nde durchforstet werden. 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