{"id":18049,"date":"2019-10-10T09:18:59","date_gmt":"2019-10-10T07:18:59","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=18049"},"modified":"2019-10-10T09:18:59","modified_gmt":"2019-10-10T07:18:59","slug":"kreisgruene-schiessanlage-im-hundebusch-ist-nicht-mehr-haltbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/10\/10\/kreisgruene-schiessanlage-im-hundebusch-ist-nicht-mehr-haltbar\/","title":{"rendered":"Kreisgr\u00fcne: Schie\u00dfanlage im Hundebusch ist nicht mehr haltbar"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ratzeburg\/Hundebusch (pm).<\/strong> Zwischen dem Kreis Herzogtum Lauenburg und dem Wurftaubenschie\u00dfclub Ratzeburg (WTC) besteht ein nur noch bis Ende des Jahres befristeter Gestattungsvertrag zur Nutzung der Schie\u00dfanlage im Hundebusch. Eine der Voraussetzungen f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung des Vertrages sollte die Umsetzung umwelttechnischer sowie umwelt- und immissionsschutzrechtlicher Erfordernisse und Standards f\u00fcr die Schie\u00dfanlage sein. Das Konzept des WTC, das nun am 1. Oktober im Rahmen des Ausschusses f\u00fcr Forsten, Energie, Umwelt- und Klimaschutz \u00f6ffentlich vorgestellt wurde, erf\u00fcllt nach Auffassung der Kreistagsfraktion von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen diese Erwartungen in keiner Weise.<\/p>\n<p>\u201eDas Konzept ist auf einer Reihe unrealistischer Vorbedingungen aufgebaut\u201c, hei\u00dft es in einer Stellungnahme der Gr\u00fcnen. \u201eF\u00fcr die einzige genehmigte Anlage, die Skeetanlage, sind keine wesentlichen Verbesserungen vorgesehen. Es gibt keine Idee zur Minderung des Schie\u00dfl\u00e4rms und keinen schl\u00fcssigen Plan zum Umgang mit den Bodenbelastungen. Stattdessen haben die Sch\u00fctzen einen Bauantrag f\u00fcr die Trapanlage eingereicht. Obwohl die Pl\u00e4ne hierf\u00fcr schon Anfang der 1980er Jahre abgelehnt wurden, hatte man die Trapanlage, mit Schussrichtung auf den beliebten Wander- und Radfahrweg zwischen Ratzeburg und Salem errichtet und bis 2017 illegal betrieben. Dennoch hoffen die Sch\u00fctzen auf eine Genehmigung, um zus\u00e4tzliche Mitglieder zu gewinnen und entsprechende Beitr\u00e4ge zu generieren.\u201c<\/p>\n<p>Auf der Sitzung des Kreisausschusses trug der WTC den Wunsch nach einer Verl\u00e4ngerung des derzeitigen Zustandes um mindestens f\u00fcnf oder mehr Jahre als weitere Voraussetzung f\u00fcr ihre Pl\u00e4ne vor. Er hofft, in diesen Jahren genug Geld aufzubringen, um dann ein gr\u00f6\u00dferes, v\u00f6llig neues Bauwerk im Hundebusch auf dem Gel\u00e4nde der Kreisforsten zu errichten, wobei die Altlasten aus zirka 112 Tonnen Blei, Arsen, Antimon und krebserregenden PAK (Polycyclischen Kohlenwasserstoffen) dann in einen gro\u00dfen Wall eingebaut werden sollen. Drei bis vier Hektar kreiseigener Wald m\u00fcssten daf\u00fcr gerodet werden. Dass daf\u00fcr ein entsprechender Ausgleich mit Fl\u00e4chenerwerb erforderlich w\u00e4re, wurde im Vortrag des WTC nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Nach Auffassung der Gr\u00fcnen ist das vorgelegte Konzept eine Seifenblase: \u201eNach nunmehr drei Jahren Aufschub und jetzigem Sachstand fordern wir die Schlie\u00dfung und den vollst\u00e4ndigen R\u00fcckbau der Anlage sowie eine umf\u00e4ngliche weitsichtige Bodensanierung, die auch der Verantwortung gegen\u00fcber zuk\u00fcnftigen Generationen gerecht wird.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratzeburg\/Hundebusch (pm). Zwischen dem Kreis Herzogtum Lauenburg und dem Wurftaubenschie\u00dfclub Ratzeburg (WTC) besteht ein nur noch bis Ende des Jahres befristeter Gestattungsvertrag zur Nutzung der Schie\u00dfanlage im Hundebusch. 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