{"id":16019,"date":"2019-07-25T09:28:53","date_gmt":"2019-07-25T07:28:53","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=16019"},"modified":"2019-07-25T09:30:24","modified_gmt":"2019-07-25T07:30:24","slug":"16019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/07\/25\/16019\/","title":{"rendered":"Handwerk auf Hochkurs &#8211; Unternehmer sehen leicht getr\u00fcbte Aussichten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg (pm).<\/strong> Die Unternehmen der Metropolregion Hamburg bewerten ihre wirtschaftliche Lage \u00e4hnlich wie zum Jahresende 2018. Die Situation wird weiterhin als g\u00fcnstig mit leicht abnehmender Tendenz beurteilt. Die Erwartung an die zuk\u00fcnftige Gesch\u00e4ftsentwicklung bleibt konstant, die Beurteilungen der Exportaussichten und die Investitionsbereitschaft sind verhaltener. Optimistisch ist die Prognose f\u00fcr die Personalplanungen.<\/p>\n<p>Im Handwerk sind die Auftragsb\u00fccher in der Metropolregion Hamburg weiterhin gut gef\u00fcllt, die Hochkonjunktur h\u00e4lt an. Nahezu alle aktuellen Konjunkturindikatoren sind stabil oder weisen deutlich nach oben. Besonders gut wird das Gesch\u00e4ftsklima im Handwerk im nieders\u00e4chsischen Teil der Metropolregion Hamburg beurteilt. Spitzenreiter ist weiterhin das Ausbauhandwerk gefolgt vom Bauhauptgewerbe.<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftslage im Handwerk hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut verbessert. Nach 54 Prozent im Vorjahr beurteilen inzwischen sogar 57 Prozent der befragten Handwerksunternehmen ihre Gesch\u00e4ftslage als gut. Weitere 39 Prozent sind zufrieden mit der Entwicklung. Entsprechend positiv schaut das Handwerk auch in die nahe Zukunft: 34 Prozent der befragten Handwerksbetriebe erwarten, dass sich ihre Gesch\u00e4ftslage verbessern wird. 63 Prozent gehen von einer unver\u00e4ndert guten Gesch\u00e4ftslage aus.<\/p>\n<p>Branchen\u00fcbergreifend bewerten in der aktuellen Umfrage 36,7 Prozent der Befragten Unternehmen die aktuelle Gesch\u00e4ftslage als \u201egut\u201c, 53,4 Prozent als \u201ebefriedigend\u201c und nur 9,9 Prozent als \u201eschlecht\u201c. \u00dcberdurchschnittlich zufrieden ist aktuell die Baubranche, die auch auf die kommenden zw\u00f6lf Monate optimistisch blickt. \u201eDie starke Binnennachfrage st\u00fctzt die konjunkturelle Entwicklung in der Metropolregion. Davon profitieren insbesondere Bau- und Dienstleistungsbetriebe&#8220; bewertet Maike Bielfeldt, Vorsitzende der Facharbeitsgruppe Wirtschaft der Metropolregion und Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Industrie- und Handelskammer Stade f\u00fcr den Elbe-Weser-Raum, das Ergebnis der Umfrage. Hingegen ist das Klima im Verkehrsgewerbe unterdurchschnittlich, was sich auch in einer getr\u00fcbten Erwartung an die Zukunft ausdr\u00fcckt. Mecklenburg-Vorpommern erzielt das beste Ergebnis, wenn auch niedriger als im Vorjahresquartal, und setzt damit seinen guten Kurs der letzten vier Jahre fort.<\/p>\n<p>Insgesamt sind die Erwartungen zur Gesch\u00e4ftslage im kommenden Jahr im Vergleich zur Befragung im Vorquartal etwas eingetr\u00fcbt. Optimistische und pessimistische Einsch\u00e4tzungen halten sich hier mittlerweile die Waage. Im Vorjahresquartal gingen noch zwei von drei Unternehmen von einer gleichbleibend guten Gesch\u00e4ftslage aus. &#8222;Weder im Hinblick auf die Handelskonflikte noch auf den drohenden Brexit ist eine Entspannung der Situation in Sicht&#8220;, stellt Maike Bielfeldt fest.<\/p>\n<p>Weiterhin positiv sind die Firmenaussagen zur Personalplanung: 22 Prozent rechnen mit einer wachsenden Personaldecke, nur 10,8 Prozent gehen von einer Senkung aus. Insbesondere in der Dienstleistungsbranche, im Baugewerbe und im verarbeitenden Gewerbe bleiben die zu erwartenden Steigerungen der Mitarbeiterzahlen auf hohem Niveau.<\/p>\n<p>Auch die Investitionspl\u00e4ne bleiben auf einem hohen Niveau. Bei 30 Prozent der befragten Unternehmen planen zus\u00e4tzliche Investitionen im Inland und \u00fcber die H\u00e4lfte der Unternehmen m\u00f6chten unver\u00e4ndert investieren. Die Exportaussichten sind etwas verhaltener.<\/p>\n<p>Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern der Metropolregion Hamburg befragen zweimal im Jahr ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer aktuellen Gesch\u00e4ftslage und bitten um eine Einsch\u00e4tzung f\u00fcr die kommenden Monate. Daraus ermitteln sie das Gesch\u00e4ftsklima.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Konjunkturbarometer finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/www.metropolregion.hamburg.de\/konjunkturbarometer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.metropolregion.hamburg.de\/konjunkturbarometer<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (pm). Die Unternehmen der Metropolregion Hamburg bewerten ihre wirtschaftliche Lage \u00e4hnlich wie zum Jahresende 2018. Die Situation wird weiterhin als g\u00fcnstig mit leicht abnehmender Tendenz beurteilt. 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