{"id":14830,"date":"2019-06-10T09:50:59","date_gmt":"2019-06-10T07:50:59","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=14830"},"modified":"2019-06-10T09:50:59","modified_gmt":"2019-06-10T07:50:59","slug":"rotavirus-infektionen-im-kreis-herzogtum-lauenburg-ruecklaeufig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/06\/10\/rotavirus-infektionen-im-kreis-herzogtum-lauenburg-ruecklaeufig\/","title":{"rendered":"Rotavirus-Infektionen im Kreis Herzogtum Lauenburg r\u00fcckl\u00e4ufig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Im Kreis Herzogtum Lauenburg ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Rotavirus-F\u00e4lle im Jahr 2018 wieder gesunken. Insgesamt wurden 76 Infektionsf\u00e4lle gemeldet, in 2017 waren es 140 F\u00e4lle. Das teilte am Freitag (7. Juni) die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.<\/p>\n<p>\u201eRotaviren sind eine der h\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Daher raten wir allen Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei S\u00e4uglingen und Kleinkindern vorzunehmen und auf bestimmte Hygieneregeln zu achten\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Rotaviren verursachen Durchf\u00e4lle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verl\u00e4uft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei S\u00e4uglingen und Kleinkindern h\u00e4ufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Fl\u00fcssigkeits- und Salzverlust. Da es keine Medikamente gegen Rotaviren gibt, werden nur die Beschwerden gelindert. Besonders wichtig ist es, gen\u00fcgend Fl\u00fcssigkeit zuzuf\u00fchren. Denn wenn der Fl\u00fcssigkeitsverlust nicht ausgeglichen werden kann, kann der Zustand lebensbedrohlich werden. \u201eDie St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt f\u00fcr S\u00e4uglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren, die von den gesetzlichen Krankenkassen f\u00fcr ihre Versicherten bezahlt wird\u201c, so Wunsch. Je nachdem welcher Impfstoff verwendet wird, sind zwei oder drei Impfstoffdosen in einem Mindestabstand von vier Wochen notwendig.<\/p>\n<p>Da Rotaviren hoch ansteckend und leicht \u00fcbertragbar sind, k\u00f6nnen sich auch Erwachsene mit dem Virus infizieren. Die \u00dcbertragung erfolgt meistens \u00fcber eine Schmierinfektion. Die Viren werden durch kleinste Stuhl-Reste an den H\u00e4nden weiter gegeben. Von der Hand gelangen die Erreger in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt. Die Ansteckung erfolgt \u00fcber verunreinigte Gegenst\u00e4nde wie Handgriffe, Toiletten, Armaturen oder auch \u00fcber Lebensmittel, auf denen Erreger haften. Neben Kleinkindern, die h\u00e4ufig die H\u00e4nde oder Sachen in den Mund nehmen, sind aber auch Senioren und Menschen mit einem geschw\u00e4chten Abwehrsystem gef\u00e4hrdet. \u201eUmso wichtiger ist es, bestimmte Hygieneregeln zu beachten, die vor den Erregern sch\u00fctzen k\u00f6nnen\u201c, so Wunsch. Dazu geh\u00f6rt es, sich die H\u00e4nde immer wieder zwischendurch gr\u00fcndlich mit Seife zu waschen und ein wirksames Desinfektionsmittel zu verwenden. Das RKI empfiehlt Produkte in der Wirkkategorie \u201ebegrenzt viruzid PLUS\u201c. Weitere Informationen dazu gibt es auch in jeder Apotheke.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zum Thema Rotaviren und die wichtigen Impfungen bei S\u00e4uglingen und Kleinkindern gibt es unter <a href=\"http:\/\/www.aok.de\/nw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.aok.de\/nw<\/a> in der Rubrik Leistungen &amp; Services im Internet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). 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