{"id":1466,"date":"2018-03-12T09:06:08","date_gmt":"2018-03-12T09:06:08","guid":{"rendered":"http:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=1466"},"modified":"2018-03-12T09:07:42","modified_gmt":"2018-03-12T09:07:42","slug":"zehn-kommunen-in-schleswig-holstein-fuer-ihr-energie-und-klimaschutzmanagement-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/03\/12\/zehn-kommunen-in-schleswig-holstein-fuer-ihr-energie-und-klimaschutzmanagement-ausgezeichnet\/","title":{"rendered":"Zehn Kommunen in Schleswig-Holstein f\u00fcr ihr Energie- und Klimaschutzmanagement ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rendsburg\/Berlin (pm).<\/strong> F\u00fcr ihr Energie- und Klimaschutzmanagement sind die Gemeinden Appen und Pellworm, die St\u00e4dte Barmstedt, Fehmarn und Ratekau, die \u00c4mter Berkenthin, B\u00fcchen, Hohe Elbgeest und Sandesneben-Nusse sowie der Kreis Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet worden. Sie haben erfolgreich an der Seminarreihe zum Energie-und Klimaschutzmanagement (EKM) in Kommunen teilgenommen, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Auftrag der Gesellschaft f\u00fcr Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) und der Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) veranstaltet hat.<\/p>\n<p>Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung in Rendsburg erhielten alle Kommunen die Plakette \u201eBeispielhaft in Schleswig-Holstein f\u00fcr effizientes kommunales Energiemanagement\u201c sowie eine Urkunde. Die Gemeinde Ratekau wurde dar\u00fcber hinaus von der dena als Energieeffizienz-Kommune zertifiziert, denn sie hat bereits alle Schritte im Energie- und Klimaschutzmanagement umgesetzt. Ratekau ist die dritte Kommune in Schleswig-Holstein, die diesen Titel tragen kann.<\/p>\n<p>Alle Verwaltungen haben Ma\u00dfnahmen in mindestens einem der Handlungsfelder Geb\u00e4ude, Strom, Verkehr und Energiesysteme umgesetzt. Ratekau sanierte mehrere Sporthallen, Kitas und Schulen umfassend energetisch. Zum Management geh\u00f6ren geeignete Organisationsstrukturen, ein energie- und klimapolitisches Leitbild, eine detaillierte Analyse der energetischen Ausgangssituation sowie darauf aufbauende Energiesparma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>\u201eMit ihrem Engagement f\u00fcr ein effizientes Energiemanagement setzen die Kommunen ein wichtiges Zeichen\u201c, sagte dena-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Kristina Haverkamp bei der Abschlussveranstaltung. \u201eSie sparen Energie und Kosten, gehen beim Klimaschutz voran und sind damit ein Vorbild f\u00fcr ihre eigenen B\u00fcrger, aber auch f\u00fcr andere St\u00e4dte und Gemeinden. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Energie- und Klimaschutzziele in Deutschland.\u201c<\/p>\n<p>Im Namen der Landesregierung begl\u00fcckw\u00fcnschte Staatssekret\u00e4r Tobias Goldschmidt aus dem Ministerium f\u00fcr Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung die Teilnehmer. \u201eWir freuen uns, dass die EKSH und die SH Netz mit Hilfe der dena die Seminarreihe zum kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagement in Schleswig-Holstein umgesetzt haben. Das bringt Energieeffizienz und Klimaschutz in Schleswig-Holstein voran. Besonderer Gl\u00fcckwunsch geht an die Gemeinde Ratekau f\u00fcr die Zertifizierung als dena-Energieeffizienz-Kommune. Ich ermuntere weitere Kommunen im Land, diesem positiven Beispiel zu folgen.\u201c<\/p>\n<p>Stefan Sievers, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der EKSH sagte: \u201eWir freuen uns sehr, dass die Workshop-Teilnehmer von der Wissensvermittlung und auch vom gegenseitigen Austausch profitiert haben und nun systematisch Energie einsparen. Die energiebewussten Kommunen in Schleswig-Holstein belohnen wir zus\u00e4tzlich f\u00fcr ihre herausragenden Projekte mit unserer EnergieOlympiade. In diesem Jahr geht es in eine neue Wettbewerbsrunde. Wir sind schon gespannt auf Beitr\u00e4ge aus den heute ausgezeichneten Kommunen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Energiewende stellt uns alle vor neue Herausforderungen\u201c, sagte Markus Echt, Leiter Unternehmensentwicklung bei HanseWerk. \u201eEnergieeffizienz ist dabei ein bislang h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigtes \u2013 aber wichtiges &#8211; Schl\u00fcsselthema. Als regionaler Netzbetreiber unterst\u00fctzen wir die \u00c4mter, St\u00e4dte und Gemeinden gern dabei, ihre Infrastruktur fit f\u00fcr die Zukunft zu machen. Wir sehen dies als weiteren Baustein in unserer langj\u00e4hrigen, engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit und hoffen, dass dieses Modell auch bald von weiteren Kommunen \u00fcbernommen wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>Seminarreihen und Zertifizierung als dena-Energieeffizienz-Kommune<\/strong><\/p>\n<p>In Schleswig-Holstein haben kommunale Vertreter in einer Seminarreihe mit zehn Terminen \u00fcber anderthalb Jahre die Grundlagen f\u00fcr ein kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement gelegt und sich dabei intensiv untereinander ausgetauscht. Die dena hat vergleichbare Seminarreihen bereits in mehreren Bundesl\u00e4ndern erfolgreich durchgef\u00fchrt. 70 Kommunen wenden deutschlandweit das dena-Energie- und Klimaschutzmanagement an, vierzehn Orte sind bislang als dena-Energieeffizienz-Kommune zertifiziert. Neben Ratekau geh\u00f6ren in Schleswig-Holstein seit 2015 die Stadt Schenefeld und seit 2017 der Kreis Steinburg dazu. Die Teilnahme an einer Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um die Zertifizierung zu erreichen.<\/p>\n<p>Eine Kommune kann sich als dena-Energieeffizienz-Kommune zertifizieren lassen, wenn sie alle Schritte im Energie- und Klimaschutzmanagement umgesetzt hat. Dazu geh\u00f6ren das Schaffen von Organisationsstrukturen, der Beschluss eines Leitbilds, die Analyse der Ausgangssituation, das Entwickeln sowie Finanzieren und Planen von Ma\u00dfnahmen sowie deren Umsetzung. Der systematische Ansatz stellt sicher, dass die energetischen Schwachstellen bei Geb\u00e4uden, bei der Stromnutzung, im Verkehrsbereich und im Energiesystem aufgedeckt und entsprechend verbessert werden k\u00f6nnen. In der Regel k\u00f6nnen Kommunen mit einem Energie- und Klimaschutzmanagement zehn bis 15 Prozent Energie einsparen.<\/p>\n<p>Die Zertifizierung belegt, dass die Kommune das Energie- und Klimaschutzmanagement der dena erfolgreich anwendet und dient damit der Qualit\u00e4tssicherung. Logo, Schild und Urkunde f\u00fcr die dena-Energieeffizienz-Kommune machen das Engagement nach au\u00dfen sichtbar.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen zum Energie- und Klimaschutzmanagement der dena unter <a href=\"http:\/\/www.energieeffiziente-kommune.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.energieeffiziente-kommune.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rendsburg\/Berlin (pm). F\u00fcr ihr Energie- und Klimaschutzmanagement sind die Gemeinden Appen und Pellworm, die St\u00e4dte Barmstedt, Fehmarn und Ratekau, die \u00c4mter Berkenthin, B\u00fcchen, Hohe Elbgeest und Sandesneben-Nusse sowie der Kreis Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet worden. 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