{"id":14342,"date":"2019-05-23T07:33:21","date_gmt":"2019-05-23T06:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=14342"},"modified":"2019-05-23T07:34:58","modified_gmt":"2019-05-23T06:34:58","slug":"vortrag-waelder-und-menschen-in-anderen-kulturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/05\/23\/vortrag-waelder-und-menschen-in-anderen-kulturen\/","title":{"rendered":"Vortrag: W\u00e4lder und Menschen in anderen Kulturen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Klein Zecher (pm).<\/strong> Am Sonnabend, 1. Juni, um 19 Uhr findet in der &#8222;Alten Schule&#8220; von Klein Zecher, am M\u00fcllerweg 1, ein Vortrag von Dr. Lutz F\u00e4hser statt. Er berichtet von seinen Erfahrungen aus\u00a0 entwicklungspolitischen Eins\u00e4tzen der letzten 30 Jahre. Dr. Lutz F\u00e4hser ist der ehemalige Leiter des Stadtwaldes L\u00fcbeck.<\/p>\n<p>Wir Deutschen gelten als Wald-Romantiker, lieben Hirsche und deutsche Eichen und erproben neuerdings auch das \u201eWaldbaden\u201c. B\u00f6se werden wir aber, wenn \u201eder Borkenk\u00e4fer\u201c im Klimawandel unsere Bauholz-Fichten anbohrt. Diesem Sch\u00e4dling r\u00fccken wir mit Gift und Harvester-Gro\u00dfmaschinen zu Leibe. Schlie\u00dflich muss Wald nach den Zielen unserer Regierungen ordentlich viel Geld abwerfen. Deshalb k\u00f6nnen wir uns in einem industrialisierten Kulturland auch nur drei Prozent der Forstfl\u00e4che als gesch\u00fctzte Wildnisgebiete erlauben. Sollen doch die wenig entwickelten L\u00e4nder ihre W\u00e4lder endlich einmal gro\u00dffl\u00e4chig in Ruhe lassen.<\/p>\n<p>Deutsche regierungsamtliche \u201eEntwicklungshilfe\u201c war viele Jahre eher eine flankierende au\u00dfenpolitische Ma\u00dfnahme zur Verbesserung der deutschen Wirtschaftsm\u00f6glichkeiten. Die Projekte exportierten deutsche Technik, Denk- und Wirtschaftsweise als Angebot zur \u201eEntwicklung\u201c. Das schlug fehl. Heute wird \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c angeboten, im Kontext anderer Kulturen und Bed\u00fcrfnisse.<\/p>\n<p>Wald ist die vielf\u00e4ltigste und urspr\u00fcngliche Vegetationsform auf der Erde, wichtige Grundlage auch des heutigen Lebens. Die H\u00e4lfte der W\u00e4lder ist in den vergangenen 2.000 Jahren verschwunden. Die verbliebene Fl\u00e4che besteht zu 80 Prozent aus verarmten \u201eSekund\u00e4rw\u00e4ldern\u201c, die unter starkem Druck durch anwachsende Bev\u00f6lkerung und sich \u00e4nderndem Klima steht.<\/p>\n<p>Ist da noch etwas zu \u201eretten\u201c? Solche Fragen wird der Referent anhand von Beispielen etwa in Brasilien, \u00c4thiopien, Georgien und Iran er\u00f6rtern. Er war in rund 30 L\u00e4ndern an Wald- \u201eEntwicklungsprojekten\u201c beteiligt und ist immer noch f\u00fcr einige Monate im Jahr im Ausland t\u00e4tig. Er m\u00f6chte nicht nur \u201eFrontalunterricht\u201c abhalten, sondern freut sich \u00fcber eine offene Diskussion zu der schwierigen Materie. Um eine Spende f\u00fcr den Naturschutz wird gebeten.<\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"default\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSBzdHlsZT0iYm9yZGVyOiAxcHggc29saWQgYmxhY2s7IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3Lm9wZW5zdHJlZXRtYXAub3JnL2V4cG9ydC9lbWJlZC5odG1sP2Jib3g9MTAuODcwODMyMjA0ODE4NzI3JTJDNTMuNTc2MzU5MjkyNjI4Nzk0JTJDMTAuODc2MTk2NjIyODQ4NTEzJTJDNTMuNTc4NjQ2MTUyODY2NTA0JmFtcDtsYXllcj1tYXBuaWsmYW1wO21hcmtlcj01My41Nzc1MDMyNTAxMDYxNzYlMkMxMC44NzM1MTU5NDk5OTk5NTUiIHdpZHRoPSI2MjUiIGhlaWdodD0iNTUwIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgbWFyZ2lud2lkdGg9IjAiIG1hcmdpbmhlaWdodD0iMCIgc2Nyb2xsaW5nPSJubyI+PHNwYW4gc3R5bGU9ImRpc3BsYXk6IGlubGluZS1ibG9jazsgd2lkdGg6IDBweDsgb3ZlcmZsb3c6IGhpZGRlbjsgbGluZS1oZWlnaHQ6IDA7IiBkYXRhLW1jZS10eXBlPSJib29rbWFyayIgY2xhc3M9Im1jZV9TRUxSRVNfc3RhcnQiPu+7vzwvc3Bhbj48L2lmcmFtZT4=\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-a\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>Standard<\/strong>. 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