{"id":14244,"date":"2019-05-20T06:12:55","date_gmt":"2019-05-20T05:12:55","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=14244"},"modified":"2019-05-19T18:15:46","modified_gmt":"2019-05-19T17:15:46","slug":"wenn-der-nachwuchs-krank-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/05\/20\/wenn-der-nachwuchs-krank-ist\/","title":{"rendered":"Wenn der Nachwuchs krank ist"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Noch immer \u00fcbernehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg mehr M\u00fctter als V\u00e4ter die Pflege ihres erkrankten Kindes. Nach einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest erhielten im vergangenen Jahr 517 M\u00fctter Kinderpflege-Krankengeld. Deren Anteil liegt damit bei rund 74 Prozent aller F\u00e4lle. Dagegen \u00fcbernahm etwa jeder vierte Vater die Pflege des Kindes.<\/p>\n<p>Insgesamt reichten 2018 700 Versicherte einen Antrag f\u00fcr das Kinderpflege-Krankengeld ein. Im Durchschnitt blieb ein Elternteil pro Krankheitsfall zwei Tage zu Hause. \u201eWenn Kinder pl\u00f6tzlich krank sind und zu Hause betreut werden m\u00fcssen, k\u00f6nnen viele berufst\u00e4tige Eltern nicht zur Arbeit gehen. In diesen F\u00e4llen springen die gesetzlichen Krankenkassen finanziell ein, wenn der Arbeitgeber keine Entgeltfortzahlung leistet\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.<\/p>\n<p>Die Krankengeldf\u00e4lle bei Erkrankung eines Kindes stiegen bei der AOK NordWest in den vergangenen Jahren kontinuierlich an: So erh\u00f6hte sich die Zahl der F\u00e4lle im Kreis Herzogtum Lauenburg in 2018 im Vergleich zum Vorjahr ( 593) um etwa 18 Prozent. Allein im letzten Jahr zahlte die AOK im Kreis Herzogtum Lauenburg daf\u00fcr rund 81.000 Euro an ihre Versicherten. Das ist eine Steigerung zum Vorjahr um etwa 26 Prozent.<\/p>\n<p>Die Pflege eines erkrankten Kindes ist ein triftiger Grund f\u00fcr den Arbeitnehmer, der Arbeit fernzubleiben. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeiter von der Arbeit freistellen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. \u201eUm den Verdienstausfall auszugleichen, unterst\u00fctzen die gesetzlichen Krankenkassen berufst\u00e4tige Eltern dann mit dem so genannten Kinderpflege-Krankengeld\u201c, erkl\u00e4rt Reinhard Wunsch. Jeder Elternteil kann f\u00fcr jedes Kind unter zw\u00f6lf Jahren bis zu zehn Arbeitstage pro Jahr Kinderpflege-Krankengeld in Anspruch nehmen, Alleinerziehende bis zu 20 Arbeitstage. Geh\u00f6ren mehrere Kinder unter zw\u00f6lf Jahren zur Familie, ist die Zahl der Freistellungstage auf insgesamt 25, f\u00fcr Alleinerziehende auf maximal 50 Arbeitstage pro Jahr begrenzt. Voraussetzung ist, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind pflegen kann. Au\u00dferdem muss der Arzt bescheinigen, dass das Kind betreut werden muss. Weitere Infos auch im Netz unter <a href=\"http:\/\/aok.de\/nw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">aok.de\/nw<\/a> Rubrik \u201aFamilie\u2018.<\/p>\n<p>BU:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Noch immer \u00fcbernehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg mehr M\u00fctter als V\u00e4ter die Pflege ihres erkrankten Kindes. Nach einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest erhielten im vergangenen Jahr 517 M\u00fctter Kinderpflege-Krankengeld. Deren Anteil liegt damit bei rund 74 Prozent aller F\u00e4lle. Dagegen \u00fcbernahm etwa jeder vierte Vater die Pflege des Kindes. 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