{"id":13509,"date":"2019-04-20T07:06:05","date_gmt":"2019-04-20T06:06:05","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=13509"},"modified":"2019-04-20T07:06:05","modified_gmt":"2019-04-20T06:06:05","slug":"alle-zehn-jahre-den-impfschutz-gegen-tetanus-auffrischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/04\/20\/alle-zehn-jahre-den-impfschutz-gegen-tetanus-auffrischen\/","title":{"rendered":"Alle zehn Jahre den Impfschutz gegen Tetanus auffrischen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Endlich Fr\u00fchling und die Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg freuen sich \u00fcber den Beginn der Gartensaison. Doch bei der Gartenarbeit lauert eine h\u00e4ufig untersch\u00e4tzte Gefahr: Die Sporen der Tetanus-Bakterien, deren Infektion zu Wundstarrkrampf f\u00fchren kann, leben auch in der Gartenerde. Wer viel Zeit mit Gartenarbeit verbringt, sollte unbedingt seinen Impfschutz \u00fcberpr\u00fcfen. Denn nur wenn die letzte Tetanusimpfung vor maximal zehn Jahren erfolgt ist, besteht noch ausreichender Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf). W\u00e4hrend die Impfquote f\u00fcr Tetanus bei Kindern laut Experten der Bundeszentrale f\u00fcr Gesundheitliche Aufkl\u00e4rung (BZgA) in der Regel \u00fcber 95 Prozent liegt, sinkt sie bei den Erwachsenen mit zunehmendem Alter. Schon kleinste Kratzer reichen f\u00fcr die Krankheitserreger aus, um \u00fcber diese Eintrittspforte in den K\u00f6rper des Menschen zu gelangen. \u201eDeshalb sollte jetzt zu Beginn der Gartensaison der Impfschutz vom behandelnden Arzt \u00fcberpr\u00fcft werden\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.<\/p>\n<p>Stiche von Dornen, Schrammen oder kleinste Kratzer lassen sich bei der Gartenarbeit gar nicht vermeiden. Oft bemerkt man diese erst gar nicht. F\u00fcr die Krankheitserreger des Wundstarrkrampfes, die sehr lange im Erdreich oder im Kot von Tieren \u00fcberleben k\u00f6nnen, sind solche kleinen Wunden, an die kein Sauerstoff gelangt allerdings ideal, um sich zu vermehren. Deren Gifte l\u00f6sen die eigentliche Krankheit aus, die in einem Zeitraum von drei Tagen bis drei Wochen ausbrechen kann. Nach anf\u00e4nglichem Kribbeln und Taubheitsgef\u00fchl im Bereich der Wunde, k\u00f6nnen Schmerzen und starke Kr\u00e4mpfe insbesondere der Kiefermuskulatur sowie der Nacken- und R\u00fcckenmuskulatur auftreten. Neben einem ausreichenden Impfschutz ist eine sofortige Wundbehandlung, besonders bei gr\u00f6\u00dferen oder verschmutzten Wunden entscheidend.<\/p>\n<p>Meistens sind Erwachsene \u00fcber 45 Jahren betroffen. Gerade deshalb sind die Auffrischimpfungen gegen Tetanus im h\u00f6heren Lebensalter wichtig. Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den Impfschutz gegen Tetanus alle zehn Jahre aufzufrischen \u2013 nach Verletzungen auch mal fr\u00fcher. Gut zu wissen: Auch eine durchgemachte Tetanuserkrankung sch\u00fctzt nicht dauerhaft vor erneuter Infektion.<\/p>\n<p>Weitere Informationen \u00fcber Nutzen und m\u00f6gliche Nebenwirkungen von Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus f\u00fcr Jugendliche und Erwachsene liefert die neue AOK-Faktenbox unter<a href=\"http:\/\/www.aok.de\/faktenboxen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> www.aok.de\/faktenboxen<\/a> im Internet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Endlich Fr\u00fchling und die Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg freuen sich \u00fcber den Beginn der Gartensaison. Doch bei der Gartenarbeit lauert eine h\u00e4ufig untersch\u00e4tzte Gefahr: Die Sporen der Tetanus-Bakterien, deren Infektion zu Wundstarrkrampf f\u00fchren kann, leben auch in der Gartenerde. 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