{"id":13029,"date":"2019-03-29T09:27:30","date_gmt":"2019-03-29T08:27:30","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=13029"},"modified":"2019-03-29T09:27:30","modified_gmt":"2019-03-29T08:27:30","slug":"quo-vadis-europa-diskussionsveranstaltung-mit-frank-schaeffler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/03\/29\/quo-vadis-europa-diskussionsveranstaltung-mit-frank-schaeffler\/","title":{"rendered":"&#8218;Quo vadis Europa&#8216; &#8211; Diskussionsveranstaltung mit Frank Sch\u00e4ffler"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> \u201eQuo vadis Europa\u201c \u2013 so lautete der Titel des Vortrags, den Frank Sch\u00e4ffler, MdB, am Dienstagabend im Sch\u00fctzenhof im Vorfeld der hei\u00dfen Phase des Europawahlkampfs hielt. Der Einladung des FDP-Ortsverbandes waren zahlreiche Interessierte gefolgt, die sich auch rege an der anschlie\u00dfenden Diskussion beteiligten.<\/p>\n<p>Wohin steuert Europa? \u2013 Das Ziel der Weiterentwicklung der EU sollte eine gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t und Ver\u00e4nderungsf\u00e4higkeit sein und nicht ein dogmatisches Festhalten an Glaubenss\u00e4tzen. Damit stellte sich der Finanzexperte, Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, unter anderem gegen das statische Festhalten am Prinzip einer immer engeren Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten (\u201eever closer union\u201c). Dies sei eine der Lehren, die man aus dem Brexit-Desaster ziehen sollte. F\u00fcr Deutschland bedeute der Brexit angesichts von Milliardenexporten ins Vereinigte K\u00f6nigreich ein besonders gro\u00dfes Risiko.<\/p>\n<p>\u201eDie Europ\u00e4ische Union muss atmen\u201c, war eine der Kernaussagen seines Vortrags. Nicht jeder Mitgliedsstaat m\u00fcsse alles mitmachen. Ein geordneter Ausstieg sowohl aus der EU als auch aus dem Euro m\u00fcsse m\u00f6glich sein. Wolle man die Fliehkr\u00e4fte innerhalb der Union wieder unter Kontrolle bekommen, sei eine ehrliche Debatte \u00fcber die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des institutionellen Rahmens der EU unerl\u00e4sslich. Diese sei allerdings bis dato ausgeblieben, bedauerte Frank Sch\u00e4ffler.<\/p>\n<p>Diesen kritischen Aussagen, die von politischem Spitzenpersonal \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur hinter vorgehaltener Hand ge\u00e4u\u00dfert werden d\u00fcrften, ging eine schonungslose Bestandsaufnahme voran. Hier machte Herr Sch\u00e4ffler klar, dass sich die EU \u2013 entgegen der Wahrnehmung der breiten \u00d6ffentlichkeit \u2013 in schwerem Fahrwasser befinde. In dieselbe Richtung gingen auch die einleitenden Worte von Dr. Johannes Baare, der f\u00fcr den FDP-Ortsverband M\u00f6lln die Veranstaltung moderierte.<\/p>\n<p>Sch\u00e4ffler wies aber auch darauf hin, dass die Brexit-Diskussion in Deutschland die Zustimmung zur EU erh\u00f6ht habe. In Deutschland halten laut Eurobarometer 62 Prozent die Mitgliedschaft in der EU f\u00fcr eine gute Sache. Es wachse das Bewusstsein, dass die europ\u00e4ischen Staaten weltweit ihre Interessen nur in einem starken B\u00fcndnis durchsetzen k\u00f6nnen. Daf\u00fcr muss die EU sich auf die Politikfelder konzentrieren, bei denen grenz\u00fcberschreitende Kooperation von Bedeutung ist. Das gilt unter anderem f\u00fcr den Binnenmarkt, Sicherheit und Verteidigung, aber auch den Schutz von Luft und Wasser, wie Dr. Christel Happach-Kasan hinzuf\u00fcgte. Am Ende des Abends waren die Teilnehmer einhellig der Meinung, dass man die europapolitische Agenda nicht den Extremisten \u00fcberlassen d\u00fcrfe. Entscheidend f\u00fcr die Zukunft der EU sei aber deren Reformf\u00e4higkeit. Hier k\u00f6nne die FDP einen entscheidenden Beitrag leisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). \u201eQuo vadis Europa\u201c \u2013 so lautete der Titel des Vortrags, den Frank Sch\u00e4ffler, MdB, am Dienstagabend im Sch\u00fctzenhof im Vorfeld der hei\u00dfen Phase des Europawahlkampfs hielt. Der Einladung des FDP-Ortsverbandes waren zahlreiche Interessierte gefolgt, die sich auch rege an der anschlie\u00dfenden Diskussion beteiligten. 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