{"id":1250,"date":"2018-03-04T13:38:12","date_gmt":"2018-03-04T13:38:12","guid":{"rendered":"http:\/\/hd.eu-mart.de\/?p=1250"},"modified":"2018-03-08T13:38:34","modified_gmt":"2018-03-08T13:38:34","slug":"demokratiekonferenz-setzt-vielfaeltige-schwerpunkte-in-sachen-demokratie-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/03\/04\/demokratiekonferenz-setzt-vielfaeltige-schwerpunkte-in-sachen-demokratie-leben\/","title":{"rendered":"Demokratiekonferenz setzt vielf\u00e4ltige Schwerpunkte in Sachen &#8218;Demokratie leben&#8216;"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"rtejustify\"><strong>Herzogtum Lauenburg (pm). <\/strong>Die vierte Demokratiekonferenz des Kreises Herzogtum Lauenburg lud am 27. Februar 2018 zur praxisnahen Auseinandersetzung rund um die Themen Vielfalt, Jugendbeteiligung und Begegnung von Menschenfeindlichkeit ein. Trotz des Wintereinbruchs kamen fast 50 Menschen \u00fcberwiegend aus der ehren- und hauptamtlichen Jugendarbeit in das Haus der Sozialen Dienste des Lebenshilfewerks in M\u00f6lln. In mehreren Workshops traten sie in den Austausch und setzten gemeinsam Impulse im Engagement f\u00fcr unsere Demokratie.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Kreis und Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR), der als lokale Koordinierungs- und Fachstelle die Umsetzung der sogenannten Partnerschaft f\u00fcr Demokratie des Kreises im Rahmen des Bundesprogramms \u201eDemokratie leben!\u201c begleitet, hatten zur Veranstaltung eingeladen. So begr\u00fc\u00dften 1. Vorsitzender Jens Pechel und Projektkoordinatorin Sara Opitz vom KJR gemeinsam mit Matthias Beck vom Team Jugendf\u00f6rderung des Kreises die Teilnehmenden.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Anschlie\u00dfend startete Lilia Youssefi vom Berliner Verein DeutschPlus e.V. \u2013 Initiative f\u00fcr eine plurale Republik mit einem Impulsvortrag zum Thema \u201eKeine Demokratie ohne Vielfalt: Warum Deutschland sich als Einwanderungsgesellschaft positionieren muss!\u201c. Sie betonte, dass Deutschland keine homogene Gesellschaft sei, es weder in der Vergangenheit war noch gegenw\u00e4rtig ist, und stellte heraus, dass Teilhabe und Beteiligung von Diskriminierung betroffener Menschen deshalb umso wichtiger und eine politische wie gesellschaftliche Aufgabe Deutschlands sei.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Interessierte konnten anschlie\u00dfend am Thema Diversit\u00e4t und Vielfalt weiterarbeiten. So besch\u00e4ftigte sich der Workshop von Lilia Youssefi praxisnah mit dem Erlernen von Vielfaltskompetenz und dem Verlernen von Diskriminierung indem u.a. bestehende Denkmuster aufgebrochen wurden.<\/p>\n<p>Ein zweiter Workshop, welcher vom Regionalen Beratungsteam L\u00fcbeck durchgef\u00fchrt wurde, kn\u00fcpfte hier an und wandte sich der Thematik aus einer weiteren Perspektive zu. \u201eWenn wir der Abwertung und Ausgrenzung von Menschen begegnen wollen \u2013 sei es auf der Stra\u00dfe, in der Schule, im Freundeskreis, auf der Arbeit, im Verein, im Jugendzentrum &#8211; ist es umso wichtiger zu verstehen, dass sie Angriffe auf die Vielfalt und Diversit\u00e4t unserer Gesellschaft darstellen, die es zu sch\u00fctzen gilt\u201c, sagt Sara Opitz. So wurden im Workshop \u201eArgumentieren gegen rechte Spr\u00fcche\u201c zun\u00e4chst zahlreiche betroffene Gruppen, die Zielscheibe von rechten Parolen und Diskriminierung sind, identifiziert. Unterst\u00fctzt durch kleine Rollenspiele entwickelte die Gruppe dann alltagstaugliche Gegenstrategien, die bei der eigenen Haltung ansetzen und klare Grenzen aufzeigen.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen, aber auch dar\u00fcber hinaus, diskutierten schlie\u00dflich Teilnehmende in einem dritten Workshop rege, was jungen Menschen in Sachen Beteiligung besonders wichtig ist und wie die Rahmenbedingungen demokratiefreundlicher f\u00fcr Kinder und Jugendliche zu gestalten sind. Dorothee Geiger vom neu gestarteten Projekt \u201eOPENION \u2013 Bildung f\u00fcr eine starke Demokratie\u201c der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung aus Hamburg verwies in diesem Zusammenhang auf die Chancen f\u00fcr verb\u00fcndete Demokratiebildung in und au\u00dferhalb von Schule. \u201eJugendliche beteiligen sich gerne. Allerdings sind die bestehenden Strukturen oft f\u00fcr sie schwer zu durchschauen oder entpuppen sich als Alibi-Beteiligung. Hier m\u00fcssen wir Ernsthaftigkeit herstellen und die Distanz, beispielsweise \u00fcber jugendgerechte Sprache, abschaffen\u201c, res\u00fcmiert Matthias Beck, Team Jugendf\u00f6rderung des Kreises, den Workshop. Am Ende der mehrst\u00fcndigen Abendveranstaltung \u00e4u\u00dfern sich die Beteiligten zufrieden \u00fcber den Verlauf und die Vermittlung der Schwerpunktthemen.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">J\u00e4hrlich werden \u00fcber die Partnerschaft f\u00fcr Demokratie Jugendprojekte oder Projekte f\u00fcr Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, gef\u00f6rdert. Hier steht Ihnen Sara Opitz vom Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg jederzeit beratend unter <a href=\"mailto:koordination@kjr-herzogtum-lauenburg.de\">koordination@kjr-herzogtum-lauenburg.de<\/a> oder unter der Telefonnummer 0152-56312102 zur Verf\u00fcgung. Weitere Informationen auch unter <a href=\"http:\/\/www.demokratiepartnerschaften-im-lauenburgischen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.demokratiepartnerschaften-im-lauenburgischen.de<\/a>.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Die vierte Demokratiekonferenz wird im Rahmen der Partnerschaft f\u00fcr Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg durch das Bundesprogramm \u201eDemokratie leben!\u201c vom Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend gef\u00f6rdert.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Die vierte Demokratiekonferenz des Kreises Herzogtum Lauenburg lud am 27. Februar 2018 zur praxisnahen Auseinandersetzung rund um die Themen Vielfalt, Jugendbeteiligung und Begegnung von Menschenfeindlichkeit ein. Trotz des Wintereinbruchs kamen fast 50 Menschen \u00fcberwiegend aus der ehren- und hauptamtlichen Jugendarbeit in das Haus der Sozialen Dienste des Lebenshilfewerks in M\u00f6lln. 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