{"id":12190,"date":"2019-03-01T09:07:09","date_gmt":"2019-03-01T08:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=12190"},"modified":"2019-03-01T09:07:09","modified_gmt":"2019-03-01T08:07:09","slug":"der-behutsame-waldumbau-in-der-lohe-wird-wieder-aufgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/03\/01\/der-behutsame-waldumbau-in-der-lohe-wird-wieder-aufgenommen\/","title":{"rendered":"Der behutsame Waldumbau in der Lohe wird wieder aufgenommen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wentorf bei Hamburg (pm). <\/strong>Der Umbau zum naturnahen Wald im Stiftungsland Lohe geht in die n\u00e4chste Runde. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein r\u00fcckt ab Montag, 4. M\u00e4rz, wieder mit Motors\u00e4gen und einem Harvester auf den ehemaligen Standort\u00fcbungsplatz Wentorfer Lohe zwischen Hamburg und Sachsenwald an. Das Ziel: In verschiedenen Waldbesreichen sollen Nadelholzbest\u00e4nde behutsam durchforstet werden. Einerseits werden damit die Sturmsch\u00e4den des vergangenen Jahres aufgearbeitet. Andererseits werden durch die Entnahme von Fichten, L\u00e4rchen und Douglasien die bereits vorhandenen Laubb\u00e4ume beg\u00fcnstigt. Damit wird langfristig die nat\u00fcrliche Entwicklung zu einem Naturwald mit standortgerechten Geh\u00f6lzen angeschoben.<\/p>\n<p>Von der dreit\u00e4gigen Durchforstung profitieren Eberesche, Hasel, Stieleiche, Hainbuche, Bergahorn und Schwarzerle. Sie k\u00f6nnen k\u00fcnftig unter dem aufgelichtetem Schirm der Nadelb\u00e4ume besser keimen. Reit- und Wanderwege k\u00f6nnen aus Sicherheitsgr\u00fcnden kurzfristig gesperrt werden.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Geh\u00f6lzschnitt und zur Knickpflege, die generell bis zum 1. M\u00e4rz abgeschlossen sein m\u00fcssen, d\u00fcrfen B\u00e4ume im Wald gem\u00e4\u00df Bundesnaturschutzgesetz ganzj\u00e4hrig gef\u00e4llt werden, sofern sich keine Lebensst\u00e4tten wild lebender Tierarten darin befinden und R\u00fccksicht auf die Brutv\u00f6gel in der Umgebung genommen wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr Fragen rund um den Holzeinschlag steht die F\u00f6rsterin Christiane Kerstan unter der Rufnummer 0176-72696055, von der Firma Silvaconcept (sie betreut die W\u00e4lder der Stiftung Naturschutz) gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Vor sieben Jahren hat die Stiftung Naturschutz zusammen mit den angrenzenden Gemeinden, interessierten B\u00fcrgern und Nutzern der Wentorfer Lohe ein Entwicklungskonzept zur k\u00fcnftigen Nutzung und naturschutzfachlichen Entwicklung des 237 Hektar gro\u00dfen ehemaligen Milit\u00e4rgel\u00e4ndes nach einj\u00e4hriger Diskussion verabschiedet. Thema war dabei auch die Entwicklung der rund 130 Hektar gro\u00dfen Waldfl\u00e4chen. Einig waren sich B\u00fcrger und Experten, dass auf dem Weg zu einem naturnahen Wald in der Lohe die standortfremden Nadelholzbest\u00e4nde zugunsten von Laubmischw\u00e4ldern verkleinert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Seit November 2011 ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Eigent\u00fcmerin der Lohe. Als Teil des so genannten Nationalen Naturerbes ist Areal von besonderer Bedeutung f\u00fcr den Naturschutz. Die Lohe ist im Ballungsraum Hamburg aber auch ein beliebtes Naherholungsgebiet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wentorf bei Hamburg (pm). Der Umbau zum naturnahen Wald im Stiftungsland Lohe geht in die n\u00e4chste Runde. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein r\u00fcckt ab Montag, 4. M\u00e4rz, wieder mit Motors\u00e4gen und einem Harvester auf den ehemaligen Standort\u00fcbungsplatz Wentorfer Lohe zwischen Hamburg und Sachsenwald an. Das Ziel: In verschiedenen Waldbesreichen sollen Nadelholzbest\u00e4nde behutsam durchforstet werden. 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