{"id":11524,"date":"2019-02-05T12:14:16","date_gmt":"2019-02-05T11:14:16","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=11524"},"modified":"2019-02-05T12:14:16","modified_gmt":"2019-02-05T11:14:16","slug":"ndr-tv-bericht-unterstreicht-geesthachts-wunsch-fuer-ein-wasserkraftwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/02\/05\/ndr-tv-bericht-unterstreicht-geesthachts-wunsch-fuer-ein-wasserkraftwerk\/","title":{"rendered":"NDR-TV-Bericht unterstreicht Geesthachts Wunsch f\u00fcr ein Wasserkraftwerk"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geesthacht (pm).<\/strong> Seit fast 60 Jahren st\u00fcrzt das Wasser der Elbe ungenutzt \u00fcber die Staustufe. Bereits damals gab es Pl\u00e4ne ein Wasserkraftwerk zu bauen. Doch die Hamburger Elektrizit\u00e4tswerke (HEW) verwarfen die Idee, denn die DDR hatte wegen m\u00f6glicher Gebiets- und Fl\u00e4chenverluste bei einer Stauh\u00f6he von 5,65 Metern klar widersprochen. Das NDR Schleswig-Holstein Magazin <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Bekommt-Geesthacht-bald-ein-Wasserkraftwerk,geesthacht262.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berichtete am letzten Freitag<\/a>.<\/p>\n<p>Alle Parteien wollen mittlerweile die damaligen Pl\u00e4ne aufleben lassen. Hintergrund ist die anstehende Sanierung des Bauwerkes f\u00fcr 167 Millionen Euro. &#8222;Es gibt mittlerweile eine Weiterentwicklung der Turbinentechnik. Wir glauben, dass es sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter \u00f6kologischen Gesichtspunkten durchaus verwirklicht werden kann&#8220;, meint Ratsmitglied Sven Minge. Bereits vor zehn Jahren hatten Ingenieure der Technischen Universit\u00e4t (TU) Braunschweig und die Salzgitter AG den Einsatz von Wasserr\u00e4dern erkennbar weiterentwickelt. Diese Technik w\u00e4re mittlerweile einsatzbereit.<\/p>\n<p>&#8222;Man ist fast schon traurig, dass man bisher schon 60 Jahre verloren hat&#8220;, meint SPD-Mitglied Werner Flindt. W\u00fcrden diese Wasserr\u00e4der zum Einsatz kommen, k\u00f6nnten bis zu 40.000 Haushalte mit \u00d6ko-Strom versorgt werden. Die Schaufelr\u00e4der k\u00f6nnten an unterschiedlichen Positionen im Geesthachter Wehr montiert werden. Jedes einzelne dreht sich nur ein bis drei Mal in der Minute &#8211; daher sehr gut vereinbar mit dem Naturschutz. Wie im Paternoster k\u00f6nnten diese unten wieder rausschwimmen. Nicht nur f\u00fcr den BUND (Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland) ist das ein sehr wichtiger Aspekt. \u201eDa die Elbe durch den Bau des Wehres an dieser Stelle unterbrochen wurde, sei es sinnvoll, die vorhandene Kraft mit Hilfe der Wasserr\u00e4der zu nutzen\u201c, sagt Bettina Boll vom BUND Geesthacht.<\/p>\n<p>Um die Pl\u00e4ne zu realisieren, hat die Stadt Geesthacht nach Beschluss im Umwelt- und Energieausschuss k\u00fcrzlich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU), Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) und Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) gebeten, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.<\/p>\n<p>\u201eIm Rahmen des Klimaschutzes haben alle Ratsfraktionen per Beschluss ihren Wunsch zu einer Machbarkeitsstudie f\u00fcr ein Wasserkraftwerk unterstrichen\u201c, berichtet Rats- und Ausschussmitglied Sven Minge abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geesthacht (pm). 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