{"id":11178,"date":"2012-09-01T09:41:59","date_gmt":"2012-09-01T08:41:59","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=11178"},"modified":"2019-01-29T10:16:12","modified_gmt":"2019-01-29T09:16:12","slug":"geschichten-und-anekdoten-aus-dem-alten-ratzeburg-teil-5-originale-an-der-lauenburgischen-gelehrtenschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2012\/09\/01\/geschichten-und-anekdoten-aus-dem-alten-ratzeburg-teil-5-originale-an-der-lauenburgischen-gelehrtenschule\/","title":{"rendered":"Geschichten und Anekdoten aus dem alten Ratzeburg &#8211; Teil 5: Originale an der Lauenburgischen Gelehrtenschule"},"content":{"rendered":"<p class=\"rtejustify\"><strong>Ratzeburg (pm). <\/strong>In diesem Jahr feiert Ratzeburg den 950. Jahrestag seiner ersten urkundlichen Erw\u00e4hnung. Zu diesem Anlass planten drei M\u00e4nner vor etwa einem Jahr die <a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2012\/02\/18\/geschichten-aus-dem-alten-ratzeburg\/\">Sammlung und Ver\u00f6ffentlichung von Geschichten<\/a>: Klaus-J\u00fcrgen Mohr, Vorsitzender des Senioren-Beirats, Christian Lopau, Archivar der Stadt, und Hans-Joachim H\u00f6hne, langj\u00e4hriger Schulmeister. Im vergangenen Sommer suchte die kleine Redaktionsgruppe \u00fcber die Presse nach passenden Beitr\u00e4gen. Die Geschichten sollen die heutige und kommende Generationen an Menschen erinnern, die man mit dem Namen \u201eRatzeburg\u201c verbindet und deren Ged\u00e4chtnis es wert ist, bewahrt zu werden. Mit freundlicher Genehmigung der Initiatoren werden diese jetzt auch auf Herzogtum direkt zu lesen sein. Im f\u00fcnften Teil lesen Sie etwas \u00fcber Originale an der Lauenburgischen Gelehrtenschule.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\"><strong>Emil Ackert, &#8222;Panje&#8220; Wilhelm Brauer, Walter Helms: Erinnerungen von Ulrich Langfeld, selbst lange Jahre an der Lauenburgischen Gelehrtenschule<\/strong><\/p>\n<p><strong>Emil Ackert<\/strong><br \/>\nDas ausgepr\u00e4gteste Original unter ihnen war \u201eEmil\u201c. Es war sein Vorname, den Sch\u00fclern war kein originellerer Spitzname eingefallen, wie zum Beispiel etwa \u201eMox\u201c f\u00fcr Oberstudienrat Dr. Max Kr\u00e4tzer (mox lat. f\u00fcr bald &#8211; nicht sehr geistvoll, aber immerhin), \u201eEicha\u201c f\u00fcr Studienrat M\u00fcller (anstelle von Eijaja, das unter Zupfen am Spitzbart immer wieder in seine Rede eingeflochten war), oder \u201ePanje\u201c f\u00fcr Studienrat Brauer. Der Name stimmte \u00fcberhaupt, wenn auch seine Herkunft kaum auszumachen ist.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Emil Ackert war Lehrer f\u00fcr Zeichnen und Kunsterziehung f\u00fcr alle neun Klassen von Sexta bis Oberprima. Er trug den Titel \u201eOberschullehrer\u201c und war von 1907 bis 1945 an der Lauenburgischen Gelehrtenschule t\u00e4tig, einer bemerkenswerten Zeit von 38 Jahren unter drei Staatsformen: Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Regime. Zu dem letzten zeigte er seine Einstellung in seiner von freiem Geist und Originalit\u00e4t zeugenden Art: Den obligatorischen Hitlergru\u00df vor dem Unterricht umging er eher witzig. Er hob seinen rechten Arm auf halbe H\u00f6he und schlug mit den Worten \u201eHeil, Kinnigs, setzt euch\u201c seine Hand l\u00e4ssig nach unten.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Schon sein \u00c4u\u00dferes entsprach seiner Originalit\u00e4t, er war klein und rundlich, hatte eine Stirnglatze und sch\u00fctteres Haar, trug sommers und winters immer die gleich Art des Anzuges aus festem dunkelfarbigen Stoff, dazu eine entsprechende Weste. Besonders auffallend war sein freundliches, \u00f6fter schelmisches Gesicht, gepr\u00e4gt durch einen kr\u00e4ftigen, buschigen Schnurrbart mit einer Zigarre darunter und ger\u00e4nderten Brille mit runden Gl\u00e4sern dar\u00fcber. So stand er bei gutem Wetter auf der Freitreppe vor dem Portal, das die Umschrift in goldenen Lettern \u201eDoctrinae &#8211; Sapientiae &#8211; Pietati\u201c trug, um die Sch\u00fcler in Empfang zu nehmen. \u201eMorgen, Herr Ackert\u201c &#8211; \u201eMorgen, Herr Ackert\u201c &#8211; In der teilweise berechtigten Meinung, der pers\u00f6nliche Handschlag tr\u00fcge propotional zur Hebung seiner Laune bei, gaben sie ihm die Hand. Gelegentlich wurde der Sch\u00fcler auch mit einem brummigen \u201eNieche, nun lauf schon, Dicker\u201c abgewiesen. Dann sah Emil eher grimmig als schelmisch aus. (Das \u201eNieche\u201c konnte als \u201enicht wahr\u201c oder \u201esicher\u201c verstanden werden.)<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Und darin zeigte sich auch die hervorstechende Seite seiner Originalit\u00e4t. Er war launisch, und man wu\u00dfte nie, woran man war. Zeigte man ihm im Zeichenunterricht ein Bild, in der Meinung, man k\u00f6nne es abgeben &#8211; zumal Emil selbst es zwischendurch mit gro\u00dfen Pinselstrichen hilfreich korrigiert hatte &#8211; sagte er: \u201eWat is denn dat f\u00fcr ne Schmiererei!\u201c &#8211; \u00dcbrigens im rheinischen Tonfall, der eine auffallende akustische \u00c4hnlichkeit mit B\u00f6mmel aus der \u201eFeuerzangenbowle\u201c unterstrich. Wenn man aber eine Viertelstunde verstreichen lie\u00df und das Bild dann vorzeigte, kriegte man ein wohlwollendes \u201eJa, kannst abgeben\u201c zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Uns Sch\u00fcler, die wir von der Sexta an da waren, mochte er. Aber gegen\u00fcber den sp\u00e4ter hinzukommenen Sch\u00fclern war er skeptisch, jedenfalls zun\u00e4chst: \u201eNieche, du kommst sicher aus Hamburg!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eNein, aus Berlin!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eDa siehst auch grad nach aus! Dann sieh man zu, wie du zurecht kommst!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Seine Meinung, die er auch den Neuen gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferte, war n\u00e4mlich, sie k\u00e4men auf ihrem Heimatgymnasium nicht zurecht und die Eltern wollten es nun auf dem kleinen Provinzgymnasium versuchen.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eWarum kommst denn hierher?\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eJa, mein Vater hat hier schon Abitur gemacht, und mein Gro\u00dfvater war hier Lehrer.\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eAch, der alte Professor J\u00f6r\u00df, den kenn ich ja noch.\u201c (Dr. Paul J\u00f6r\u00df, der noch den Titel Professor trug, war Lehrer an der LG ab 1889, also zeitweise Kollege von Emil.) \u201eJa, wenn du Schwierigkeiten hast, helf ich dir!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Aber sicher war man nie: Als Tertianer sa\u00df ich nach fr\u00fcherem Schulschlu\u00df vor den Pfingstferien, w\u00e4hrend fast alle Sch\u00fcler und Lehrer das Schulhaus schon verlassen hatten, selber aber ohnehin auf den Zug warten mu\u00dfte, noch im Klassenraum am Lehrerpult, um meine Aufgabe als Klassenbuchf\u00fchrer zu erf\u00fcllen: Es war die Eintragung ins Buch \u201eBeginn der Pfingstferien.\u201c W\u00e4hrenddessen pfiff ich leise, aber ob der Ferien vergn\u00fcgt vor mich hin. Pl\u00f6tzlich h\u00f6re ich von der T\u00fcr Emils Stimme:<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eAch, du bist\u2018s, der hier immer pfeift! Wolln mal keine Schusterjungenmanieren einf\u00fchren!\u201c Und auf dem Mittelgang auf mich zuschreitend, f\u00fcgt er hinzu: \u201eIch werd dich einschreiben!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Da er inzwischen bei mir angekommen war, hielt ich h\u00f6flich den F\u00fcller hin, damit er gleich zur Tat schreiten k\u00f6nne. \u00dcbrigens war ich gewohnt, nach dem Unterricht im Zeichensaal ihm das Buch zur Eintragung des Stoffes vorzulegen. Dann schrieb er, wenn kein F\u00fcller zuhanden war, mit einem Streichholz, das er vorher in ein N\u00e4pfchen aus dem Tuschkasen eingetaucht hatte, mit sehr sch\u00f6ner k\u00fcnstlerischer deutscher Schrift. Jetzt aber nahm er das Buch, klemmte es unter den Arm und schritt den Gang entlang in Richtung Lehrerzimmer, offenbar um dort den Eintrag ordentlich vorzunehmen. Ich war mir nicht sicher, ob auf dem l\u00e4ngeren Gang sein Zorn nicht verrauchen w\u00fcrde. Denn wenn er beispielsweise w\u00e4hrend des Unterrichts als Strafma\u00dfnahme (zum Beispiel wegen Nicht-Gelernt-Habens) das schriftliche Ausarbeiten des Stoffes verh\u00e4ngte und der so gestrafte Sch\u00fcler nach der Stunde zu ihm ans Pult trat und ihn scheinheilig fragte, was genau er denn tun solle, kriegte er m\u00f6glicherweise auch die strafaufhebende Antwort: \u201eNu lauf schon!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Mit solch einer R\u00fccknahme rechnete ich im Stillen; umso gespannter griff ich nach den kurzen Pfingstferien nach dem Klassenbuch im St\u00e4nder auf dem Flur und las in Emils sch\u00f6ner Schrift: Langfeld wegen Pfeifens zu tadeln. A<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Emil zeigte aber auch andere Schichten seiner Originalit\u00e4t:<br \/>\nW\u00e4hrend in der Unter- und Mittelstufe Malen, Zeichnen und Schriftkunde den Unterricht ausmachten, kam sp\u00e4ter auch mal Kunstgeschichte vor, wenn auch sehr in Auswahl: \u201eNiche, Kinnings, habt ihr schon mal Bilder von Pompeji gesehen?!<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eNein, Herr Ackert!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eDann zeig ich sie euch n\u00e4chstesmal.\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Das geschah denn auch und wiederholte sich gewisserma\u00dfen als Zeremoniell im Laufe der Jahre, und zwar mit Hilfe eines alten Epidiaskops von erheblichen Ausma\u00dfen. Darunter wurde das Buch mit Fotos gelegt, dessen Bl\u00e4tter nach und nach braune Brandspuren trugen trotz des Sausens der K\u00fchlanlage. Dies Ger\u00e4usch und Emils Vortrag s\u00e4uselten vermutlich einige Sch\u00fcler ein. Nicht nur wegen derer Interessenlosigkeit (oder auch der Bequemlichkeit des Lehrers) wurden sp\u00e4tere Wiederholungen w\u00fcnschenswert: \u201eNieche, Kinnings, habt ihr schon \u00b4mal Bilder von Pompeji gesehen?\u201c \u201eNein, Herr Ackert.\u201c &#8212;&#8211;<br \/>\nAber die Sehnsucht blieb und das Verlangen danach, bis es nach f\u00fcnfzig Jahren geschehen konnte, Pompeji selbst zu sehen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Panje&#8220; &#8211; Wilhelm Brauer<\/strong><\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Und Panje: Studienrat Wilhelm Brauer, seit 1919 an der Schule mit den Alten Sprachen und Geschichte. Von Panje kann man kaum erz\u00e4hlen, man m\u00fc\u00dfte ihn sprechen h\u00f6ren, zumindest versuchen, in seiner Sprechweise von ihm erz\u00e4hlen, soweit \u00fcberhaupt nachahmbar, mir als Mecklenburger ann\u00e4hernd m\u00f6glich, weil er Mecklenburger war, und zwar aus Schwerin.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Aber sein \u00c4u\u00dferes l\u00e4\u00dft sich etwa so beschreiben: Er war recht gro\u00df, Kopf und Gesicht waren markant mit kr\u00e4ftiger Nase und etwas vorgeschobener Unterlippe, er trug eine Kurzsichtigenbrille mit runden Gl\u00e4sern und schmalen Metallb\u00fcgeln; sein kurz geschorenes, gescheiteltes Haar lag, offenbar mit Nachhilfe von Wasser, glatt am Kopf, aber &#8211; und hier nun zeigt sich schon ein auff\u00e4lliger Zug seiner Originalit\u00e4t bald nach Beginn des Unterrichts.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Wenn er den Stoff der letzten Stunde wieder aufnahm, kraulte er nachdenklich sein Haar, das sich dann in verschiedenen Richtungen selbst\u00e4ndig machte. Dazu verst\u00e4rkte an manchen Tagen jedenfalls noch ein zusammmen mit einem Teil des Kragens umgeklapptes Revers den Eindruck des Unordentlichen in der \u00e4u\u00dferen Erscheinung ein wenig. Ich wei\u00df nicht, ob dieser Eindruck in Verbindung mit der nicht scharf geschliffenen, eher l\u00e4ssigen, aber gem\u00fctlichen l\u00e4ndlichen Sprechweise war, der ihm den Spitznamen Panje eingebracht hat.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Die Frage nach der Herkunft wird \u00f6fter gestellt. Bezeichnend f\u00fcr Panje ist aber, dass er in Selbstironie &#8211; auch das ist Kennzeichen des Originals &#8211; mit seinem Namen spielte: W\u00e4hrend der Caesar-Lekt\u00fcre ging es auch um die Germanen. \u201eJa, ja,\u201c sagte Panje schmunzelnd, \u201edie Germanen hatten so \u00e4hnliche kleine Pferde, wie die Panje-Pferde in Polen und Ru\u00dfland. &#8211; ja, ja, ich wei\u00df schon, warum ihr g(e)rinnst!\u201c Dabei hatten wir h\u00f6chstens andeutungsweise gegrinnst, wohl aus eigener Erfahrung oder der fr\u00fcherer Klassen, wissend, da\u00df an bestimmten Stellen der lateinischen Lekt\u00fcre diese Bemerkung kommen mu\u00dfte.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Solche Wiederholungen geh\u00f6ren ja zum Original: Am Beginn einer Klassenarbeit, eines Extemporales, pflegte er sich nicht in die Mitte vor der Klasse, sondern in die hintere rechte Ecke zu stellen mit der Bemerkung:<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eIn der Ausbildung hat man uns gesagt, da\u00df man bei einem Extemporale die beste \u00dcbersicht aus der Diagonale hat.\u201c Und die hielt er auch eine Weile inne; doch dann verga\u00df er die Diagonale und schritt gleichm\u00e4ssig vor der Klasse hin und her, den Kopf etwas erhoben mit quasi beseligtem L\u00e4cheln in die Ferne schauend, dabei die auf dem R\u00fccken verschr\u00e4nkten H\u00e4nde leicht auf und ab schl\u00e4nkernd. Den abschreibenden Sch\u00fclern konnte es nur recht sein, zumal er entgegen seiner ebenso wiederholten Behauptung \u201eIch sehe ja nicht so gut; aber meine Ohren sind vorz\u00fcglich.\u201c den st\u00e4ndigen Ger\u00e4uschpegel nicht oder kaum wahrnehmen konnte.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Wer aber etwas lernen wollte, anstatt sich auf Panjes Unzul\u00e4nglichkeiten und sich daraus ergebenden M\u00f6glichkeiten des Abschreibens aus einem \u201eSchulmann\u201c zu verlassen, der konnte es bei Panje sehr wohl: Ich selbst habe unter anderem im Lateinunterricht sehr viel f\u00fcr meinen Ausdruck in der deutschen Sprache in syntaktisch-stilistischer Hinsicht gelernt. Panje legte viel Wert auf eine zwar genaue, aber dem Deutschen gem\u00e4\u00dfe, ja elegante \u00dcbersetzung. Dazu geh\u00f6rte etwa der Umgang mit Partizipalkonstruktionen.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Und: Geschichte wurde lebendig durch anschauliche, ja witzig-humorvolle Darstellung.<br \/>\nWitzig-humorvoll machte er gelegentlich auch kleine Exkursionen ins Pers\u00f6nliche: seine T\u00f6chter Helene und Ursula (\u201edie kleine B\u00e4rin\u201c, wie er immer hinzuf\u00fcgte) spielten als Hinweis auf seine klassischen F\u00e4cher dabei eine Rolle; und dass er mit Leib und Seele Altphilologe war, zeigte sich, als er einmal zum Unterricht in unsere Klasse kam (1943) und jammerte: \u201eEben habe ich die letzte Pr\u00fcfung im Griechischen gehalten. Man m\u00fc\u00dfte Halbmast flaggen!\u201c (Griechisch war ja nach der Umwandlung der Schule in Deutsche Oberschule Auslaufmodell.)<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Witzig war er auch im Umgang mit uns Sch\u00fclern: Nachdem er zwei Jahre lang unser Klassenlehrer war und ich derzeit Klassenbuchf\u00fchrer, sagte er zum Beginn des neuen Schuljahres: \u201eLangfeld, und Sie sind wieder mein Generalsekret\u00e4r; und wenn Sie das noch zwei Jahre machen, dann sind Sie pensionsberechtigt.\u201c Ich war dann in der Tat noch zwei Jahre Klassenbuchf\u00fchrer, aber leider nicht als Panjes \u201eGeneralsekret\u00e4r\u201c; denn der irrsinnige Krieg rief uns Jungen an die Flugzeugabwehrkanonen.<\/p>\n<p><strong>Walter Helms<\/strong><br \/>\nAls drittes Original soll nun noch vor Augen gef\u00fchrt werden Walter Helms:<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Er war Studienrat seit 1927 mit den F\u00e4chern Altphilologie und Geschichte, nach dem Kriege als Oberstudienrat vor\u00fcbergehend provisorischer Leiter der Schule. Merkw\u00fcrdigerweise hatte er vor dem Kriege keinen Spitznamen. Wir nannten ihn Helms, allenfalls Papa Helms. Aber Sch\u00fcler nach dem 2. Kriege nannten ihn Mucius nach dem r\u00f6mischen Volkshelden Mucius Scaevola. Der opferte der Sage nach im Jahre 508 v. Chr. seine rechte Hand beim fehlgeschlagenen Versuch, den Etruskerk\u00f6nig Porsenna zu ermorden. Scaevola hei\u00dft schlicht und einfach Linkshand: Walter Helms hatte n\u00e4mlich in den K\u00e4mpfen des 1. Weltkrieges die rechte Hand verloren; einen \u201epatriotischen\u201c Bezug gab es f\u00fcr die Namensgebung wohl nicht und schon gar nicht irgendwelche Hinweise darauf durch den Lehrer. Aber dennoch geh\u00f6rte die Tatsache zu seiner Gesamtpers\u00f6nlichkeit:<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Leidenschaftlichkeit f\u00fcr den Beruf, Flei\u00df und Temperament. Forderungen, die er an sich selbst stellte, galten auch den Sch\u00fclern. Sie sollten etwas lernen, unter anderem Latein. Und wer lateinische Texte irgendwann mit Gewinn lesen und verstehen wollte oder sollte, mu\u00dfte zun\u00e4chst gut fundiert sein: Vokabeln, Deklinationen und Konjugationen lernen, ja pauken. \u201eKonjugiere im Pr\u00e4sens: laudare!\u201c Das mu\u00dfte schnell gehen. Und begleitet wurde jede Form durch einen Schlag mit der Holzhand auf die Innenseite der linken Hand oder auch auf den linken Unterarm, kr\u00e4ftig zumeist; und dabei l\u00f6ste sich auch schon mal die Holzhand und wurde schnell zur Seite auf den Tisch gelegt mit der kurzen Bemerkung \u201eHand ab\u201c.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Ein besonders schlagendes Beispiel f\u00fcr die Holzhand-auf rechten-Unterarm-Methode war die anstelle von der allgemein \u00fcblichen Betonung auf \u201aan\u2018 in Alexandria die philologisch korrekte Betonung auf \u201ai\u2018 in rhythmischer Reihung: \u201eAlexandria! Alexandria! Alexandria!\u201c Wenn aber etwa die Konjugation nicht schnell oder pr\u00e4zise genug ging, gab es kurz mit der linken Hand auf die rechte Backe des Sch\u00fclers eine Ohrfeige: \u201eEi, ei, die Faulen kann ich gerade leiden!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Mir ist auf h\u00f6herer Klassenstufe Entsprechendes passiert: Geschichte des Mittelalters, nur dass statt der grammatischen Formen Fakten und Namen Grundlage und Fundament f\u00fcr Zusammenh\u00e4nge bilden sollten. In einem mir sp\u00e4ter von Helms \u00fcberlassenen Geschichtslehrbuch sind eine F\u00fclle von handschriftlichen Anmerkungen und Zus\u00e4tzen zu finden, die darauf hinweisen, und &#8211; ein Zettel, auf dem zur Sinndeutung der Geschichte handscchriftlich zitiert wird (Autor unlesbar):<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eWir m\u00fcssen es mit der Geschichte halten wie mit dem Reisen. Es weitet, bereichert u. reift; und so weitet, bereichert u. reift das Wandern in die Zeit zur\u00fcck und das Besinnen auf M\u00f6glichkeiten voraus. Das ist viel, und mehr d\u00fcrfen wir nicht verlangen.\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Also, das ist passiert:<br \/>\nHelms betritt mit gewohntem Schwung das Klassenzimmer: \u201eSetzen! Die salischen Kaiser!\u201c eilt den Mittelgang entlang, die einzelnen Sch\u00fcler durch kurzes Zeichen zur Antwort auffordernd. Bei diesem Tempo war es gar nicht m\u00f6glich, zumal nat\u00fcrlich bei Unkenntnis, die salischen Kaiser auf Anhieb herunterzurasseln. Ich selbst sa\u00df in der zweitletzten Reihe und hatte gen\u00fcgend Zeit, mich zu besinnen und richtig zu antworten. Aber in der Hitze des Gefechts wurde ich von der Ohrfeige nicht verschont. Ohne die Souver\u00e4nit\u00e4t des Originals k\u00f6nnte das peinlich sein. Aber die blitzschnelle Reaktion war: \u201eHast noch eine zugut!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Heute (2012) allerdings nicht mehr. Denn das ereignete sich zehn Jahre sp\u00e4ter: Ich konnte, da ich einen Pa\u00df zum Kirchentag in Hamburg 1953 erhalten hatte, nach Krieg und Teilung Deutschlands endlich wieder Ratzeburg und die alte Schule besuchen. Ich wurde von meiner ehemaligen Mathematik- und Chemielehrerin Fr\u00e4ulein Wiese zum Kaffee eingeladen (sie war kein Original, aber eine Pers\u00f6nlichkeit), ebenso Helms. Wir sprachen nat\u00fcrlich von der Schule &#8212; und den Originalen. Ich erz\u00e4hlte von den \u201esalischen Kaisern\u201c, und &#8211; typisch seine Reaktion &#8211; : Helms wollte sich totlachen.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eDann nennen Sie sie mal!\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eDas kann ich nicht mehr.\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">\u201eDann sind wir ja quitt!\u201c<\/p>\n<p>Es erlebte also der ehemalige Sch\u00fcler das Original Helms anders als der Sextaner oder sp\u00e4ter der Sch\u00fcler der oberen Klassen in ver\u00e4nderten Zeiten. Aber mitgenommen habe ich damals &#8211; bis heute ja unverloren &#8211; aus der begrenzten Behaglichkeit der Schule einen Blick in die historische, geographische, sprachliche und k\u00fcnstlerische Weite der Welt, beides vermittelt unter anderem durch die drei verehrten Originale der Lauenburgischen Gelehrtenschule.<\/p>\n<p><strong>Lothar Roe\u00dfler und Alfred Tredup<\/strong><\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Lehrer war er, vor allem Biologie-Lehrer, an der Lauenburgischen Gelehrtenschule. Schon sein Vater hatte als Musik-Lehrer an der alt-ehrw\u00fcrdigen Anstalt gearbeitet. Und er war Naturschutz-Beauftragter f\u00fcr den Kreis Herzogtum Lauenburg: Lothar Roe\u00dfler (1907 \u2013 1990). Die Natur lag ihm so sehr am Herzen, dass er keiner Fliege etwas zuleide tun konnte \u2013 im wahrsten Wortsinn. Wer einmal bei ihm Unterricht hatte, mag sich an solche Szene erinnern: Mitten in der Stunde (vielleicht Erdkunde), bemerkte er an einer Fensterscheibe ein Tierchen, eine Fliege. \u201eSeht doch, Kinder, was wir hier haben!\u201c Und aus der Erdkunde- wurde, jedenfalls f\u00fcr eine geraume Weile, eine Biologie-Stunde mit eindeutigem Unterrichts-Ziel: Ehrfurcht vor dem Leben wecken bzw. erhalten. In eindringlichen Worten machte ihr Lehrer den Kindern deutlich, warum auch ein so kleines Wesen ein Recht auf Leben hat, aber auch, wie sch\u00f6n ein scheinbar unansehnliches Tier in Wirklichkeit ist. Manchem von den M\u00e4dchen und Jungen mag das erst viel sp\u00e4ter ins Bewusstsein gelangt sein, hat dann aber doch bei vielen wohl seine Wirkung hinterlassen.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Es gibt eine herrliche kleine Geschichte, die so geschehen sein kann (aber nicht muss). Lothar Roe\u00dfler ging mit seiner Frau am K\u00fcchensee spazieren. Die Familie wohnte ja in ihrem Haus am Ende des Farchauer Weges, und das war sicher der Platz, an dem, und nur an dem der leidenschaftliche Naturfreund leben konnte. Es war wohl ein Sonntag, man erz\u00e4hlt jedenfalls von dem \u201eGuten Anzug\u201c, den L.R. trug. Pl\u00f6tzlich stutzte er. Was sich dort unten, nahe am Ufer, im Sumpf bewegte, konnte nur eine Schlange sein! Sie war zu weit weg, als dass er erkennen konnte, ob es eine Kreuzotter oder eine Ringelnatter und wie gro\u00df sie war. Lothar lie\u00df seine verdutzte Frau stehen und stapfte, stolperte, watete durch den Sumpf. Wer am See aufgewachsen ist, wird sich vielleicht aus der Kinderzeit an solche Erlebnisse erinnern. Aus der Kinderzeit! Es ist nicht \u00fcberliefert, ob es dem Biologen gelang, seinen Wissensdurst zu stillen. Wir k\u00f6nnen auch nichts \u00fcber Frau Roe\u00dflers Reaktionen sagen. Das traurige Schicksal des \u201eGuten Anzugs\u201c verm\u00f6gen wir uns aber auszumalen.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Bauplatz, Wohnort am Ende des Weges Richtung Farchau: Da gab es gewiss Schwierigkeiten, notwendiges Material heran zu schaffen. Ein m\u00f6glicher Weg f\u00fchrte \u00fcber das Wasser. Roe\u00dfler hatte sich ein altes Pionierboot von stattlicher L\u00e4nge besorgt. Eines Tages fragte er nach dem Unterricht einige Obersekundaner (11-Kl\u00e4ssler), ob sie nicht Zeit und Lust h\u00e4tten, ihm beim Be- und Entladen und beim Transport von Kies zu helfen, den man ihm zum Ufer (links vom heutigen \u201eSeehof\u201c) geliefert hatte. Das war die richtige Arbeit f\u00fcr Jungen von 17 Jahren! Man traf sich nachmittags, schaufelte den Kies in den Kahn, nahm die Stechpaddel zur Hand und stach (auf dem Kieshaufen sitzend) fr\u00f6hlich in See. Nicht mehr lange fr\u00f6hlich! Hatte der Herr Studienrat den Kahn mit Werg kalfatert oder nicht? Jedenfalls sog sich der Kies mit Wasser voll, das von unten eindrang: Der Kahn hatte ein Leck \u2013 oder mehrere. Das ist nun mal bei einem Holzboot so: Es muss lange genug im Wasser liegen, damit die Planken quellen und die Ritzen schlie\u00dfen, die beim Trocknen entstehen. Der Kies wurde schwerer und schwerer, der Kahn sackte tiefer und tiefer, endlich gab es noch eine Handbreit zwischen Wasser und Bordwand. Na klar: Ratzeburger Jungs k\u00f6nnen schwimmen, kennen auch in solcher Situation keine Angst. Aber sie schauen den \u201eK\u00e4ptn\u201c an und machen ihn auf die Lage aufmerksam, denn er scheint die noch nicht bemerkt zu haben. Und der? Mit stoischer Ruhe weist er seine Mitarbeiter darauf hin, dass es sich um ein absolut sicheres Schiff handle und dass sie keineswegs beunruhigt sein m\u00fcssen. Und allein seine sonore Stimme zeigt: Er bleibt die Ruhe selbst. Es gibt keine Katastrophe, der Kies wird gl\u00fccklich angelandet, und vier jugendliche Ratzeburger sind um eine Erinnerung reicher.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Au\u00dfer der Natur hatte Lothar Roe\u00dfler eine andere gro\u00dfe Liebe: die Musik. Auf einem alten Foto (um 1930) vom Spielmannszug des \u201eDeutschen Jugendkorps\u201c ist er mit etwa 40 jungen M\u00e4nnern zu sehen. Vor allem aber liebte er das Orgelspiel. Als die Familie ihr Haus im Farchauer Weg bezog, leistete Roe\u00dfler sich eine eigene \u201eHausorgel\u201c. Die wurde ihm nach einiger Zeit mit ihren nur vier Registern jedoch zu klein, und also lie\u00df er sich von seinem Orgelbauer eine zweite, gr\u00f6\u00dfere bauen. \u201eGr\u00f6\u00dfere\u201c, das hei\u00dft, der Spieler konnte nicht nur mehr Register ziehen; das Instrument hatte nat\u00fcrlich auch gr\u00f6\u00dfere Pfeifen. Die gr\u00f6\u00dften kamen mit der lichten H\u00f6he im Erdgeschoss nicht aus. Was blieb \u00fcbrig? Die Decke zum ersten Stock musste ge\u00f6ffnet werden, soweit erforderlich, die gr\u00f6\u00dften Orgelpfeifen reichten nun \u00fcber zwei Etagen \u2013 bis in das Schlafzimmer, bis in den Kleiderschrank! Ratzeburg war um eine geniale Probleml\u00f6sung reicher.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Soweit ein paar Erinnerungen an Lehrer der LG. Wir k\u00f6nnen jedoch die Lauenburgische Gelehrtenschule nicht verlassen, ohne an ihren langj\u00e4hrigen Direktor Adolf Tredup (1899 -1988) zu denken.<\/p>\n<p>Viel g\u00e4be es zu berichten; bestimmend f\u00fcr das Bild dieses Mannes sind aber f\u00fcr so manchen alten LG-Sch\u00fcler \u2013 die Immen, die Honigbienen! Friedrich-Karl Zechlin war einige Jahre Biologie-Lehrer, ist bis heute passionierter Imker und erinnert sich an seine erste Begegnung mit dem Pension\u00e4r Adolf Tredup:<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Der Vorsitzende des Ratzeburger Imkervereins, Eberhard Wolkenhaar aus B\u00e4k, lud Zechlin, den Biologie-Lehrer seiner Enkel, zu einer Imker-Versammlung ein. Unter dem Tagesordnungspunkt \u201eVerschiedenes\u201c stand ein alter Imker auf: \u201eIk heff Immen to verk\u00f6pen, Volk und Beute f\u00f6fftig Mark. Dor s\u00fcnd veertig V\u00f6lker ut&#8217;n Nachlass in Klinkrade an den ollen Bahn\u00f6vergang na Kast\u00f6rp.\u201c Sollte Zechlin kaufen? Gut und sch\u00f6n: Er kaufte, beraten durch den bundesweit anerkannten Fachmann und damals schon uralten Realschul-Lehrer Johannes Falkenberg, zehn V\u00f6lker.<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">In der Folgezeit trafen sich Tredup und Zechlin des \u00f6fteren in den Versammlungen wieder. Tredups Kommentar in seiner markanten, Zigarren-verrauchten Stimme: \u201eIs ja nett, dass da oben (gemeint war die neue LG oben im Fuchswald) mal wieder einer in Bienen macht.\u201c In den f\u00fcnfziger Jahren tat Zechlins Vetter Friedrich L\u00fcth als junger Vikar Dienst im Alumnat, dem Sch\u00fclerheim der LG neben der Schule, und als Religionslehrer. Er \u201efand es sehr bemerkenswert, dass im Unterricht Bestelllisten f\u00fcr Honig des Schulleiters durchliefen.\u201c<\/p>\n<p class=\"rtejustify\">Und eine letzte kleine Geschichte vom Imker Tredup mag erw\u00e4hnt werden. Sie ist vielen ehemaligen Sch\u00fclern bekannt, ist vielleicht wirklich so geschehen oder kann doch so geschehen sein: Ein Oberschulrat vom Ministerium ist aus Kiel gekommen und nimmt an der Unterrichtsstunde eines jungen Kollegen teil, mit ihm nat\u00fcrlich der Schulleiter und Ober-Studien-Direktor Adolf Tredup. Mitten in der Stunde h\u00f6rt man ein leises Klopfen an der Klassent\u00fcr. Der Hausmeister eilt zu seinem Chef, fl\u00fcstert ihm etwas ins Ohr. Tredup steht eilend auf: \u201eEntschuldigung, Herr Oberschulrat, ich muss unbedingt nach Haus: Die Immen schw\u00e4rmen.\u201c &#8211; und verschwindet. &#8211; Das k\u00f6nnte so auch bei Wilhelm Busch stehen!<\/p>\n<p>Bisher erschienen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2012\/06\/17\/geschichten-und-anekdoten-aus-dem-alten-ratzeburg-teil-1-august-gluth\/\">Teil 1 &#8222;August Gluth&#8220;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2012\/06\/24\/geschichten-und-anekdoten-aus-dem-alten-ratzeburg-teil-2-vadder-gluth\/\">Teil 2 &#8222;Vadder Gluth&#8220;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2012\/07\/01\/geschichten-und-anekdoten-aus-dem-alten-ratzeburg-teil-3-schooster-dau\/\">Teil 3 &#8222;Schooster Dau&#8220;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2012\/08\/22\/geschichten-und-anekdoten-aus-dem-alten-ratzeburg-teil-4-erinnerungen-an-den-ratskeller\/\">Teil 4 &#8222;Erinnerungen an den Ratskeller&#8220;<\/a><\/p>\n<p>Mehr auf <a href=\"http:\/\/www.ratzeburg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ratzeburg.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratzeburg (pm). In diesem Jahr feiert Ratzeburg den 950. Jahrestag seiner ersten urkundlichen Erw\u00e4hnung. Zu diesem Anlass planten drei M\u00e4nner vor etwa einem Jahr die Sammlung und Ver\u00f6ffentlichung von Geschichten: Klaus-J\u00fcrgen Mohr, Vorsitzender des Senioren-Beirats, Christian Lopau, Archivar der Stadt, und Hans-Joachim H\u00f6hne, langj\u00e4hriger Schulmeister. Im vergangenen Sommer suchte die kleine Redaktionsgruppe \u00fcber die Presse [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11179,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jnews-multi-image_gallery":[],"jnews_single_post":[],"jnews_primary_category":[],"jnews_social_meta":[],"jnews_override_counter":[],"jnews_post_split":[],"footnotes":""},"categories":[63,73,64],"tags":[1959],"class_list":["post-11178","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-herzogtum-lauenburg","category-landleute","category-ratzeburg","tag-geschichten-und-anekdoten-aus-dem-alten-ratzeburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11178"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11178\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11226,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11178\/revisions\/11226"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}