{"id":10295,"date":"2019-01-02T16:16:21","date_gmt":"2019-01-02T15:16:21","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=10295"},"modified":"2019-01-02T16:16:21","modified_gmt":"2019-01-02T15:16:21","slug":"guter-vorsatz-mehrheit-der-deutschen-will-2019-weniger-fleisch-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/01\/02\/guter-vorsatz-mehrheit-der-deutschen-will-2019-weniger-fleisch-essen\/","title":{"rendered":"Guter Vorsatz: Mehrheit der Deutschen will 2019 weniger Fleisch essen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg (pm).<\/strong> Die Mehrheit der Bundesb\u00fcrger hat sich vorgenommen, im neuen Jahr weniger Fleisch zu essen. Das ist das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts KantarEmnid im Auftrag von Greenpeace. 89 Prozent der Fleischkonsumenten sind zudem bereit, mehr f\u00fcr Fleisch zu zahlen, das aus einer artgerechten Tierhaltung kommt. \u201eDie aktuelle Umfrage dokumentiert den zunehmenden Bewusstseinswandel der Verbraucher\u201c, sagt Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter. \u201eSeit einigen Jahren sinkt der Fleischverzehr. Es ist gut f\u00fcr die Umwelt, wenn sich dieser Trend fortsetzt. Eine gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nimmt nicht l\u00e4nger hin, dass Tieren unn\u00f6tig Leid zugef\u00fcgt wird. Hier ist die Landwirtschaftsministerin gefordert, endlich bessere Haltungsbedingungen durchzusetzen.\u201c<\/p>\n<p>Im Auftrag von Greenpeace hat KantarEmnid im Dezember 1014 Bundesb\u00fcrger befragt. 54 Prozent der Befragten gaben an, im neuen Jahr eher weniger Fleisch und Wurst essen zu wollen als 2018. Dabei erkl\u00e4rten 62 Prozent der Frauen, ihre Essgewohnheiten \u00e4ndern zu wollen, 46 Prozent waren es bei den M\u00e4nnern. 57 Prozent der Sch\u00fcler planen, im neuen Jahr \u00f6fter auf Fleisch zu verzichten. F\u00fcr die J\u00fcngeren sind die Umweltsch\u00e4den dabei der wichtigste Grund, die \u00c4lteren wollen sich vor allem ges\u00fcnder ern\u00e4hren.<\/p>\n<p><strong>Verbraucher w\u00fcnschen verpflichtende Kennzeichnung zu den Haltungsbedingungen<\/strong><\/p>\n<p>Eindeutig ist der Wunsch der Verbraucher nach mehr Transparenz beim Kauf von Fleisch und Wurst: 81 Prozent der Fleischkonsumenten wollen verst\u00e4rkt auf die Haltungskennzeichnung achten. F\u00fcr 85 Prozent ist eine freiwillige Kennzeichnung, wie sie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) plant, jedoch nicht ausreichend. Sie sprechen sich f\u00fcr eine umfassende und verpflichtende Haltungskennzeichnung f\u00fcr alle Fleisch- und Wurstprodukte in Handel und Gastronomie aus.<\/p>\n<p>\u201eDie Landwirtschaftsministerin redet seit ihrem Amtsantritt \u00fcber Tierschutz und \u00fcber Verbraucherinformation. Passiert ist bis heute nichts\u201c, sagt Martin Hofstetter. \u201eDurch eine Kennzeichnungspflicht f\u00fcr Fleisch und Wurst kann sie eine verl\u00e4ssliche Basis f\u00fcr Verbraucher schaffen, die im Supermarkt ebenso wie im Restaurant Fleischprodukte aus artgerechter Haltung konsumieren wollen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (pm). Die Mehrheit der Bundesb\u00fcrger hat sich vorgenommen, im neuen Jahr weniger Fleisch zu essen. 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