{"id":10269,"date":"2019-01-01T11:09:00","date_gmt":"2019-01-01T10:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=10269"},"modified":"2019-01-01T11:09:00","modified_gmt":"2019-01-01T10:09:00","slug":"neujahrsvorsatz-raus-aus-dem-hamsterrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2019\/01\/01\/neujahrsvorsatz-raus-aus-dem-hamsterrad\/","title":{"rendered":"Neujahrsvorsatz: Raus aus dem Hamsterrad"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm). <\/strong>Eine ges\u00fcndere Ern\u00e4hrung, mehr schlafen oder endlich mit dem Rauchen aufh\u00f6ren: Das neue Jahr beginnen viele Menschen mit guten Vors\u00e4tzen. An erster Stelle steht laut einer aktuellen Forsa-Umfrage Stressabbau. Welche negativen Folgen Stress haben kann, wie Betroffene sie bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen und wie sie am besten f\u00fcr Entspannung sorgen, wei\u00df Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.<\/p>\n<p><strong>Stress ist nicht gleich Stress<\/strong><\/p>\n<p>Im B\u00fcro wartet eine Flut an ungelesenen Mails, zu Hause quillt der W\u00e4schekorb \u00fcber, daf\u00fcr ist der K\u00fchlschrank leer und in der Freizeit reiht sich Termin an Termin. \u201eWenn wir uns in einem Stresszustand befinden, sch\u00fcttet der K\u00f6rper Adrenalin und Noradrenalin aus\u201c, erkl\u00e4rt Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Reuter. \u201eDiese Hormone mobilisieren den K\u00f6rper, sodass wir in schwierigen Situationen schnell reagieren k\u00f6nnen.\u201c Da der Organismus dabei auf seine Energiereserven zur\u00fcckgreift, ben\u00f6tigt er anschlie\u00dfend eine Phase, in der er sich regenerieren kann. Dann kann Stress entgegen seinem schlechten Image sogar gesund sein: Positiver Stress, der sogenannte Eustress, steigert die Leistungsf\u00e4higkeit, erh\u00f6ht die Aufmerksamkeit und wirkt belebend. Langfristig hat er einen positiven Effekt auf K\u00f6rper und Geist.<\/p>\n<p><strong>Dauerstress ist ungesund<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAllerdings finden Menschen, die st\u00e4ndig \u201aunter Strom\u2018 stehen, nicht mehr in den nat\u00fcrlichen Rhythmus aus Anspannung und Entspannung zur\u00fcck\u201c, wei\u00df der DKV Experte. Wenn sich die vor\u00fcbergehende Belastung in einen Dauerzustand verwandelt, kann der K\u00f6rper die Hormone nicht mehr ausreichend abbauen und ger\u00e4t aus dem Gleichgewicht. \u201eDieser negative Stress, der sogenannte Distress, kann zu Kopf- oder R\u00fcckenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Abgeschlagenheit, innerer Unruhe, Gereiztheit, Schlafst\u00f6rungen oder depressiven Verstimmungen f\u00fchren.\u201c Das ist \u00fcbrigens keine Frage des Alters: Auch Kinder und Jugendliche k\u00f6nnen bereits unter andauerndem Stress und den typischen k\u00f6rperlichen Symptomen leiden.<\/p>\n<p><strong>Stress akzeptieren \u2013 und entspannen<\/strong><\/p>\n<p>Egal wie alt: Bei Alarmsignalen wie Schlafst\u00f6rungen ist es Zeit zu handeln. Die gute Nachricht ist, dass den Umgang mit Stress jeder lernen kann. Der erste Schritt: Stress als nat\u00fcrliche Reaktion des K\u00f6rpers akzeptieren. \u201eDann k\u00f6nnen wir die Energie, die er freisetzt, in vielen Situationen sogar positiv nutzen\u201c, ist Reuter \u00fcberzeugt. Wichtig ist nur der darauffolgende Ausgleich. \u201eUm die Anspannung in stressigen Zeiten abzubauen, gibt es f\u00fcr jeden Menschen individuell passende Methoden\u201c, wei\u00df der DKV Experte. Sport steht dabei an erster Stelle. Denn die k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t hilft, den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ob Mannschafts-Sport, Yoga oder Walken ist den pers\u00f6nlichen Vorlieben \u00fcberlassen. Aber auch Meditation oder bew\u00e4hrte Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung k\u00f6nnen helfen, bewusst abzuschalten. Manch einer entspannt auch beim Stricken oder Malen. \u201eWer sich regelm\u00e4\u00dfig Zeit f\u00fcr sich selbst nimmt, hat schon viel getan, um Stress abzubauen\u201c, so Reuter. Das k\u00f6nnen zum Beispiel zwei Abende in der Woche sein oder ein Tag am Wochenende. \u201eIn der Zeit am besten auch das Smartphone weglegen\u201c, empfiehlt der DKV Experte.<\/p>\n<p><strong>\u201eDigital Detox\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Denn die st\u00e4ndige Erreichbarkeit und die Pr\u00e4senz in den sozialen Medien empfinden viele als Stress: Die Timeline will gelesen, Nachrichten beantwortet und Bilder gepostet werden. Also am besten Handy weglegen oder abschalten. Vielleicht sogar jeden Abend um 20 Uhr. Oder mal ein ganzes Wochenende lang. \u201eDigital Detox\u201c hei\u00dft dieser Trend zur Entschleunigung, der Stressgeplagten helfen kann, wieder zur Ruhe zu kommen. Zu einem guten Zeitmanagement geh\u00f6rt auch, regelm\u00e4\u00dfig die To-Do-Listen und allt\u00e4glichen Erledigungen kritisch zu durchleuchten: Was kann wegfallen? Welche Dinge k\u00f6nnen einfacher organisiert werden? Und im Fall der sozialen Medien: Welcher Account ist verzichtbar? Auch ein selbstbewusstes \u201eNein\u201c kann sehr befreiend sein, wenn sich die Aufgaben auf dem Schreibtisch t\u00fcrmen. \u201eDamit die guten Vors\u00e4tze nicht schnell wieder vergessen sind, ist es besonders wichtig, seine Verhaltensmuster langfristig zu \u00e4ndern und seine Gewohnheiten zu \u00fcberdenken\u201c, res\u00fcmiert der Gesundheitsexperte der DKV.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Eine ges\u00fcndere Ern\u00e4hrung, mehr schlafen oder endlich mit dem Rauchen aufh\u00f6ren: Das neue Jahr beginnen viele Menschen mit guten Vors\u00e4tzen. An erster Stelle steht laut einer aktuellen Forsa-Umfrage Stressabbau. 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