{"id":10052,"date":"2018-12-23T11:50:46","date_gmt":"2018-12-23T10:50:46","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=10052"},"modified":"2018-12-23T11:51:21","modified_gmt":"2018-12-23T10:51:21","slug":"dritter-infrastrukturbericht-des-landes-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/12\/23\/dritter-infrastrukturbericht-des-landes-vorgestellt\/","title":{"rendered":"Dritter Infrastrukturbericht des Landes vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Finanzministerin Heinold hat diese Woche im Kabinett den dritten Infrastrukturbericht vorgestellt, der den Sanierungs- und Investitionsbedarf des Landes fortschreibt. Neben bereits bekannten Vorhaben flossen in die Analyse auch fortgeschriebene Bedarfe und verschiedene vom Land mitfinanzierte Investitionsprogramme im kommunalen Bereich ein. Zudem fanden aktuelle Preisentwicklungen Eingang in den Bericht.<\/p>\n<p>&#8222;Wir weiten den Blick: W\u00e4hrend die ersten zwei Infrastrukturberichte noch vorrangig den Sanierungsbedarf beschrieben haben, gibt der neue Bericht einen \u00dcberblick zu geplanten und bereits laufenden Investitionsvorhaben in die Infrastruktur. Das ist eine echte Weiterentwicklung, die eng mit dem politischen Vorhaben der Jamaika-Koalition verbunden ist, die Infrastruktur im Land systematisch zu modernisieren&#8220;, sagte Heinold. Sie verwies auf die Investitionsquote von 10,5 Prozent f\u00fcr den Landeshaushalt 2019. Im kommenden Jahr sollen rund 640 Millionen (Mio.) Euro in die Infrastruktur flie\u00dfen. F\u00fcr 2018 waren rund 450 Mio. Euro geplant, 2017 waren es rund 340 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Infolge des neuen Ansatzes wurde der Investitionsrahmen f\u00fcr die Infrastruktur im neuen Bericht von 4,8 Milliarden (Mrd.) Euro auf sechs Mrd. Euro erh\u00f6ht. Enthalten ist unter anderem das auf Grundlage des Koalitionsvertrags von CDU, Gr\u00fcnen und FDP von der Landesregierung beschlossene Infrastrukturprogramm in H\u00f6he von 527 Mio. Euro, welches zus\u00e4tzlich die Infrastruktur des Landes und seiner Kommunen verbessern soll. Hinzu kommen erhebliche Mehrbedarfe durch Kostensteigerungen, zum Beispiel bei Stra\u00dfen plus 212,6 Mio. Euro, bei Hochschulen plus 167,4 Mio. Euro oder beim K\u00fcstenschutz mit einem Plus von 110 Mio. Euro. Diese Kostensteigerungen sind insofern konsequent, als dass die bisher formulierten Bedarfe im Bereich Landesstra\u00dfen und K\u00fcstenschutz auf dem Stra\u00dfenzustandsbericht aus dem Jahr 2013 beziehungsweise auf der Fortschreibung des Generalplans K\u00fcstenschutz in 2012 mit Kostensch\u00e4tzungen auf dem Stand von 2010 basierten. Zudem wurde ein Mehrbedarf f\u00fcr das LNG-Terminal in H\u00f6he von 380 Mio. Euro aufgenommen, der mit Hilfe des Bundes und privater Investoren realisiert werden soll.<\/p>\n<p>Heinold: &#8222;Die ersten Erfahrungen zeigen, dass wir auch zuk\u00fcnftig mit neu festgestellten Bedarfen und Preissteigerungen rechnen m\u00fcssen. Zugleich wollen wir bei der Modernisierung unserer Infrastruktur sp\u00fcrbar vorankommen. Wenn ich im Land unterwegs bin, stelle ich fest, dass das so ist. Ob Hochschulen oder Krankenh\u00e4user, ob Stra\u00dfen oder Kitas \u2013 \u00fcberall wird gebaut, saniert und modernisiert. Diesen Weg wollen wir konsequent weiter gehen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). Finanzministerin Heinold hat diese Woche im Kabinett den dritten Infrastrukturbericht vorgestellt, der den Sanierungs- und Investitionsbedarf des Landes fortschreibt. Neben bereits bekannten Vorhaben flossen in die Analyse auch fortgeschriebene Bedarfe und verschiedene vom Land mitfinanzierte Investitionsprogramme im kommunalen Bereich ein. 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